Sonntag, 22. März 2015

[Neuzugänge] in KW #12/2015

Hey ihr Lieben :)

Diese Woche habe ich mir ein Buch gekauft und es kam ein Rezensionsexemplar bei mir an. :)

"Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" von Lilly Lindner klingt einfach nach dem perfekten Buch für mich, deswegen wollte ich es unbedingt haben und konnte im Buchladen einfach nicht widerstehen. ;)

"Kellerkind" ist aus dem Blanvalet-Verlag, vielen Dank! :)


Bildquelle: www.lovelybooks.de

Samstag, 21. März 2015

Leipziger Buchmesse 2015 - Mein Bericht

Guten Morgen meine Lieben! :)

Mit ein paar Tagen Verspätung möchte auch ich euch noch ein wenig von meinem Messeerlebnis vergangenes Wochenende erzählen. :)


Ich war zusammen mit Korbinian, einem guten Freund von mir, und der Bloggerin Monja vom Blog *Lesedreamteam* dort. Angereist bin ich am Freitag nach der Schule (um 21.30 Uhr waren wir dann endlich im Hotel, das leider ziemlich weit außerhalb lag, aber ganz nett war), am Samstag und Sonntag durfte ich die Buchmesse besuchen und am Sonntag um 22.30 Uhr war ich dann wieder zu Hause und bin todmüde ins Bett gefallen.


Der Samstag startete mit Halle 2, die wir uns zu dritt anschauten. Dies ist die Jugendbuchhalle und es waren so gut wie alle Verlage vertreten, deren Bücher ich gerne lese. Loewe, Carlsen, Arena, Magellan, dtv und viele weitere tolle Stände waren zu sehen. Danach stöberten wir noch ein wenig in Halle 4 und 5, bis es dann nachmittags zu den Signierstunden ging, die wir geplant hatten zu besuchen. Wir ließen uns Werke von Ursula Poznanski, Sebastian Fitzek und Kai Meyer signieren, was wahnsinnig anstrengend war, da sich keine Schlange gebildet hatte, an der man sich anstellen hätte können, sondern alle nach vorne gestürmt sind, als wäre dort ein Popstar. Naja, schlussendlich haben wir ja alle unsere Autogramme bekommen und uns darüber gefreut.


Am Sonntag reiste Monja schon morgens um Viertel nach 7 wieder ab und ich hätte den Weg zur Messe mit meinen tausend Taschen (okay, es waren "nur" 4) allein finden müssen, weshalb ich mich dann für ein Taxi entschieden habe. :D War auch recht günstig und definitiv eine gute Entscheidung. Auf der Messe habe ich dann wieder mit Korbinian getroffen und wir haben uns nochmal ganz in Ruhe Halle 2 angeschaut, was viel entspannter als am Vortag war, da 1. nicht ganz so viele Leute da waren und 2. wir ja alles schon mal gesehen hatten und somit nur das, was uns wirklich interessierte, nochmal besuchten. Dann waren wir noch kurz in Halle 3 und um die Mittagszeit rum war ich dann bei Bettina Belitz' Lesung zu "Mit uns der Wind" und anschließend bei ihrer Signierstunde. Nachdem ich mein Autogramm bekommen habe (dieses Mal gab es zum Glück eine anständige Schlange und es ging deutlich zivilisierter zu als am Samstag :D), machten wir uns auf den Weg zur Messebuchhandlung und ich habe so richtig zugeschlagen. Ganze 7 Bücher habe ich mir gekauft. *.* Danach ging es weiter mit Rainer Wekwerths Lesung zu seinem neuen Buch "Blink of Time" und auch von ihm ließ ich mir ein Buch signieren. Somit kommen wir auch schon zu meinem Messehighlight: Rainer Wekwerth hat mich wiedererkannt! Diejenigen, die meinen Blog schon sehr lange lesen, wissen vielleicht noch, dass ich bei meinem letzten Messebesuch vor 2 Jahren mit ihm und einigen anderen Bloggern aus seinem damals neu erschienenen Buch "Das Labyrinth erwacht" vorgelesen habe. Da dies aber, wie gesagt, schon eine ganze Weile her ist, hätte ich niemals damit gerechnet, dass er sich noch an mich erinnern kann. Umso größer war die Überraschung und ich war überglücklich. Zum Schluss war ich noch kurz bei der Signierstunde von Janet Clark.

Insgesamt habe ich mir also 6 Bücher signieren lassen, 7 Bücher gekauft und jede Menge Leseproben, Verlagskataloge usw eingesammelt.

Die Neuzugänge :) <3

Und meine Leseproben, Verlagsprogramme, usw. :)

Mein Fazit zur LBM 2015: Es war voll, es war anstrengend, aber es hat sich definitiv gelohnt! Ich hatte ein tolles Wochenende, das ich nicht missen möchte und ich werde definitiv nächstes Jahr wieder da sein. :)

Mittwoch, 18. März 2015

Update: Leseplanung März 2015

Hallo ihr Lieben :)

Mehr als die Hälfte des Monats ist schon um, deshalb dachte ich mir, ich poste ein kleines Update bezüglich meines Lesevorhabens für den März.

1. Tiere essen [dieses Buch kommt mit auf meine Klassenfahrt nach Berlin, auf der ich von morgen bis einschließlich Mittwoch sein werde, mal sehen, wie ich da zum Lesen komme - wahrscheinlich gar nicht, aber dann lese ich es eben danach; das Buch ist nämlich wahnsinnig interessant]
Ich habe es auf der Berlin-Fahrt gelesen und war recht begeistert. Rezension folgt.
2. Der Himmel über Alabama [Rezensionsexemplar]
Rezension ist schon online. Dafür, dass es ein Historischer Roman ist, hat es mir ganz gut gefallen.
3. Der Sommer der Blaubeeren [ja, das stand schon einige male auf meiner Leseplanung, aber dieses mal werde ich es (hoffentlich) wirklich lesen]
4. Die Zerrissenen [Rezensionsexemplar; schon lange habe ich keinen Thriller mehr gelesen - langsam wird's Zeit]
5. Mordsommer [Rezensionsexemplar; auch das ist ein Thriller]
Lies sich schnell lesen und war spannend zu lesen. Rezension findet ihr ebenfalls schon auf meinem Blog.
6. Lucas [dieses Buch wollte ich eigentlich schon im Februar lesen, hatte aber dann nie so richtig Lust drauf]
7. Dornenherz [ich denke, das ist ein gutes Buch für zwischendurch]
Hierzu folgt noch eine Rezension, ich fand es nicht schlecht, aber es ist kein Must-Read, finde ich.
8. Soul Beach - Schwarzer Sand [Buchreihen-Challenge]
9. Dark Village - Niemand ist ohne Schuld [Buchreihen-Challenge]
10. Red Rising [Rezensionsexemplar]
11. Eine für vier [Buchreihen-Challenge]
Warum habe ich diese wunderbare Reihe nicht schon früher begonnen zu lesen?! Ich war ziemlich begeistert. Rezension ist noch in Planung.
12. Egal wohin [Rezensionsexemplar]
Rezension kam gestern online. Ich hatte eine schöne Lesezeit damit.

Ich habe also noch ein paar Bücher auf meinem Stapel, die ich gerne noch diesen Monat weglesen würde, mal sehen, ob ich es noch schaffe, denn in den letzten zwei Wochen durften ja jede Menge Neuzugänge bei mir einziehen, die ich auch alle gern noch lesen will. ;D Das kennen wir ja wahrscheinlich alle...

Dienstag, 17. März 2015

Egal wohin - Rezension


Egal wohinEgal wohin

Von Franziska Moll

Erschienen im Loewe-Verlag

Kostet in Deutschland als Hardcover ca. 13€

221 Seiten

 

Inhalt (Klappentext): Jo zählt die Tage, bis sie nach Kreta auswandern kann – endlich 18 Jahre alt, endlich unabhängig, endlich frei.
In Kreta möchte sie ein neues Leben anfangen, mit Koch, ihrem Kumpel aus dem Restaurant, in dem sie kellnert. Doch als dieser verschwindet, sieht Jo, dass Koch nicht der einzige Mensch ist, dem Jo am Herzen liegt. Der unscheinbare, geradezu unsichtbare Amar ist es, der sich nun um Jo kümmert, bei ihr bleibt, egal, wie sehr sie ihn von sich stößt. Der ihr die Schönheit des Lebens zeigt, wie nur er sie sehen kann.

 

Meine Meinung: Mich hat das Cover direkt sehr angesprochen und neugierig gemacht. Nachdem mir auch die Kurzbeschreibung zugesagt hatte, freute ich mich schon darauf, es bald zu lesen. Als ich es mir dann zur Hand nahm, habe ich es auch direkt in einem Rutsch durchgelesen. Die 220 Seiten lassen sich sehr schnell weglesen und Franziska Molls Schreibstil ist etwas anders als in anderen Jugendbüchern, was mir wahnsinnig gut gefallen hat. Sie schreibt recht poetisch und macht sogar aus einfachen Hauptsätzen etwas ganz Besonderes, wie ich finde. Die Handlung ist keine 08/15 Jugend-Liebesgeschichte. Es ist ein tiefgründiger Roman, der auch zum Nachdenken anregt. Mein einziger Kritikpunkt sind die Charaktere, die für mich persönlich etwas zu wenig ausführlich beschrieben wurden. Vielleicht hätten ein paar mehr Seiten nicht geschadet, wenn dafür die Protagonisten noch besser ausgearbeitet worden wären. Sympathisch war Jo mir aber trotzdem und ich hatte eine spannende Lesezeit. Deshalb empfehle ich euch das Buch gerne weiter!

 

4/5 Punkten


Bildquelle: Verlagsonlineseite Loewe

Montag, 16. März 2015

[Neuzugänge] in KW #11/2015

Hallo ihr Lieben :)

Ich bin seit gestern Abend zurück von der Buchmesse - im Gepäck jede Menge neue Bücher, Leseproben, Verlagsvorschauen, usw. Es wird aber in den nächsten Tagen auch noch ein kleiner Messebericht folgen. :)

Letzte Woche war bezüglich der Neuzugänge sehr vielfältig und ich bin überglücklich, diese ganzen Schätze nun mein Eigen nennen zu können. :)

Zuerst kamen im Laufe der Woche einige Rezensionsexemplare an. Vielen Dank an den Planet Girl-Verlag, den script5-Verlag, den Goldmann-Verlag und den Heyne fliegt-Verlag! :)





Weiter ging es mit zwei Büchern, die ich mir gekauft habe, da ich sie mit auf die Buchmesse zum Signieren nehmen wollte. :)



Am Sonntag habe ich dann noch ordentlich auf der Buchmesse zugeschlagen... :D

Quelle: www.dtv.de




Quelle: www.piper.de



So, das war's. Ich verkrümel mich dann mal mit einem Buch im Bett. Der SuB (Stapel ungelesener Bücher) wächst mir schon wieder über den Kopf. :D Aber für diese tollen Bücher lohnt sich das doch :)

Mittwoch, 11. März 2015

Der Killer - Rezension

Der Killer
Von Richard Laymon
Erschienen im Heyne Hardcore-Verlag
Kostet in Deutschland als Taschenbuch ca. 10€
288 Seiten
 
Inhalt (Klappentext): Als die Journalistin Lacey eines Abends in einem kleinen Supermarkt einkaufen will, findet sie sich in einem Albtraum wieder. Schwer verletzt kann sie einem unheimlichen Killer entkommen. Doch dies ist erst der Anfang. Auf ihrer verzweifelten Flucht kommt Lacey einer Kultgemeinschaft auf die Spur, die verbotene Riten abhält. Um die Entfesselung unvorstellbaren Grauens zu verhindern, muss die junge Frau alle Grenzen hinter sich lassen.
 
Meine Meinung: Das Cover ist ganz ähnlich den anderen Büchern des Autors gestaltet und gefällt mir ganz gut, auch wenn es kein richtiger Hingucker ist. Vor diesem Thriller/Horrorroman habe ich bereits drei andere Bücher von Richard Laymon gelesen und kannte seine Art zu schreiben deshalb schon, die in der Tat ziemlich gewöhnungsbedürftig und sicherlich nicht jedermanns Geschmack ist. Ich war jedoch meist recht begeistert und war deshalb gespannt auf dieses neue Buch. Leider war ich aber ziemlich enttäuscht und war im Endeffekt sogar froh, als ich es beendet hatte. Der Einstieg gefiel mir noch ganz gut und ich war sofort gefesselt und wollte weiterlesen, um zu erfahren, was Lacey zustößt. Lacey als Protagonistin war mir recht sympathisch, wobei sie – und auch die anderen Charaktere - ruhig noch ausführlicher ausgearbeitet hätte werden können, wie ich finde. Dann ging es aber leider immer weiter bergab und ich hatte keine große Freude mehr am Lesen. Weder der Schreibstil, noch die Handlung konnten mich wirklich überzeugen. Insgesamt ist dies leider der schlechteste Laymon, den ich bisher gelesen habe und ich würde ihn euch eher nicht empfehlen, es sei denn ihr seid echte Fans des Autors!
 
2/5 Punkten




Bildquelle: Verlagsonlineseite Random House

Dienstag, 10. März 2015

Mordsommer - Rezension


Mordsommer
Von Rudi Jagusch
Erschienen im Heyne-Verlag
Kostet in Deutschland als Taschenbuch ca. 10€
460 Seiten
 
Inhalt (Klappentext): Ein anonymer Brief erreicht die angehende Oberstaatsanwältin Nina Lehmann. Die Enthüllung eines streng gehüteten Geheimnisses würde ihre Karriere ruinieren. Doch sie will sich nicht einschüchtern lassen und fährt zu dem im Brief genannten abgelegenen Ort in der Eifel. Zu ihrer Überraschung ist sie nicht allein einbestellt worden. Nach und nach treffen weitere fünf Mitglieder ihrer alten Schulclique ein, die ebenfalls etwas zu verbergen haben. Ein grauenhaftes Psychospiel beginnt.
 
Meine Meinung: Das Cover hätte mich in der Buchhandlung wahrscheinlich nicht besonders angesprochen, da es für mich vielen anderen Thrillern sehr ähnlich sieht. Die Kurzbeschreibung hat ihren Zweck aber erfüllt und ich wurde sofort neugierig auf das Buch. Relativ bald nachdem es bei mir ankam, begann ich dann auch schon zu lesen und war innerhalb eines Tages fertig, denn die Seiten ließen sich nur so weglesen und man merkte gar nicht, wie die Zeit verging. Die Schriftgröße ist sehr angenehm und Rudi Jagusch hat einen recht einfachen Schreibstil, der mir gut gefallen hat und der es dem Leser ermöglicht, geradezu über die Zeilen zu fliegen. Die Idee der Handlung war sicherlich nicht das Non-Plus-Ultra, aber mir hat die Geschichte gut gefallen und auch die Charaktere waren ziemlich gut ausgearbeitet, wie ich finde. Hier und da gab es ein paar langweiligere Stellen, die jedoch von umso fesselnderen Szenen wettgemacht wurden. Teilweise hatte ich sogar etwas Gänsehaut. Empfehlen kann ich diesen Thriller auf jeden Fall, allerdings ist er für mich persönlich kein absolutes Must-read.
 
3,5/5 Punkten

Bildquelle: Verlagsonlineseite Randomhouse

Montag, 9. März 2015

Schimmert die Nacht - Rezension

Schimmert die NachtSchimmert die Nacht
Von Maggie Stiefvater
Erschienen im script5-Verlag
Kostet in Deutschland als Hardcover ca. 19€
400 Seiten
 
Inhalt (Klappentext): Nach einer längeren Zeit der Trennung hat Isabel den Schmerz über die gescheiterte Liebe zu dem unberechenbaren Ex-Rockstar Cole endlich überwunden und konzentriert sich auf ihr neues Leben in L.A. An Cole denkt sie selten. Als er plötzlich vor ihr steht, beginnt ein nerven- und gefühlsaufreibendes Spiel aus unwiderstehlicher Anziehung und abgrundtiefer Abneigung. Cole ist hinreißend und verführerisch wie immer, und Isabel kann seinem Charme nur schwer standhalten. Doch zugleich fürchtet sie, dass seine dunkle Vergangenheit wieder Macht über ihn erlangt. Deshalb hat sie sich geschworen, sich nicht noch einmal in ihn zu verlieben, und kämpft verzweifelt gegen ihre Gefühle an.
Cole hingegen tut alles, um Isabel von der Aufrichtigkeit seiner Liebe zu überzeugen. Aber eine Frage bleibt: Weshalb ist er wirklich zurückgekommen?
 
Meine Meinung: Ich war total überrascht, aufgeregt und überglücklich, als auf der Facebookseite des script5-Verlages bekannt gegeben wurde, dass ein neuer Band der Wölfe von Mercy Falls-Reihe erscheinen wird. Ich liebe die Trilogie um Grace und Sam und war schon unglaublich gespannt auf diesen Roman, in dem nun Isabel und Cole die Hauptrollen spielen. Als es dann bei mir ankam, habe ich sofort alle anderen begonnenen Bücher liegen lassen und mich diesem Buch gewidmet, da ich einfach nicht mehr länger warten wollte und konnte. Das Cover ist wunderschön gestaltet und sieht im Regal neben den anderen Bänden echt super aus. Man sieht, dass die Bücher alle zusammengehören, merkt aber doch einen Unterschied zwischen den ersten drei Teilen und dem neuen Buch, was ich sehr gut finde. Eigentlich wollte ich anfangs nur kurz reinlesen, doch einige Stunden später hatte ich „Schimmert die Nacht“ schon beendet, da ich (wie bei fast jedem Buch der Autorin) nicht mehr aufhören konnte zu lesen und immer wissen wollte, wie es weitergeht. Selbst an Stellen, an denen vielleicht nicht so viel Action herrscht, schafft Maggie Stiefvater es mit ihrem wunderbaren, besonderen Schreibstil, den Leser in ihren Bann zu ziehen. Isabel und Cole als Protagonisten waren mir sympathisch und so konnte ich das Buch in vollen Zügen genießen. Jedoch muss ich sagen, verglichen mit den anderen drei Bänden der Reihe ist dieses hier ein klitzekleines bisschen schlechter. Dies ist aber kaum der Rede wert und deshalb empfehle ich es ab 14 Jahren gerne an euch weiter!
 
4,5/5 Punkten




Bildquelle: Verlagsonlineseite script5

Sonntag, 8. März 2015

[Neuzugänge] in KW #10/2015

Guten Morgen meine Lieben :)


Obwohl mein Buchkaufverbot mit dem 28.2. geendet hat, habe ich bisher noch kein Buch gekauft und freue mich natürlich darüber, da ich immer noch genug ungelesene Bücher hier stehen habe, deren Geschichten ich unbedingt schnell erfahren möchte.


Trotzdem erreichten mich ganze vier Neuzugänge :) Vielen Dank an den Heyne Hardcore - Verlag, den Egmont INK - Verlag, den Knaur-Verlag und den Ivi-Verlag!


Die Rezensionen folgen bald :)




Bildquelle:
Der Killer: www.randomhouse.de
Caroline & West: www.egmont-ink.de
Dein Yoga, dein Leben: www.droemer-knaur.de
Bound to you: www.piper.de


Samstag, 7. März 2015

[Blogtour Heldentage] Exklusive Kurzgeschichte "Easy"




Hallo ihr Lieben :)


Am 2. März erschien das Buch "Heldentage" von Sabine Raml im Verlag Heyne fliegt. Gleichzeitig startete eine Blogtour, an der auch ich teilnehme. Hier bei meiner Station habt ihr die Möglichkeit, die Kurzgeschichte "Easy" zu lesen.




Easy




„Becks muss mal.“


Ich bleibe sitzen und betrachte Becks. Seine Nasenhaare zittern leicht, der Brustkorb unter seinem grauen Fell hebt und senkt sich gleichmäßig. Super, mein bester Freund ist ein schnarchender Hundeopa.


„Lenny!“


Moms Gesicht im Türrahmen, ihre bunt geblümte Schürze. Warum muss sie so altmodisches Zeug tragen, nur weil sie Kuchen backt? Hat sie Angst, dass der im Ofen explodiert und ihr die Kleidung ruiniert?


„Zieh mir nur eben die Joggingklamotten an.“


„Aber eine große Runde, wenn ich bitten darf, der arme Hund.“


Sie schüttelt den Kopf. Schnell, ich muss flüchten, sonst kann ich mir wieder wer weiß was anhören: Becks ist dein Hund, du wolltest ihn, früher hast du dich viel mehr um ihn gekümmert ... Mom hat recht, aber früher hat auch kein Problemhaufen meinen Kopf verstopft und Liebeskummer war was für Weicheier.


Früher Nachmittag, hellblauer Himmel. Eine Sonne, die gewittermäßig auf die Erde knallt. Straßen, Autos, Fahrräder. Leute, die an der Haltestelle stehen und schwitzen und auf den Bus warten. Musik, die ich nur deshalb höre, weil jemand kurz die Tür des italienischen Restaurants öffnet. Ramazotti oder wie der Ex von der Hunziker heißt. Wenn ich die im Fernsehen sehe, denke ich immer an Lea, weil die genauso tolle Haare hat, nur, dass sie immer irgendwie ungekämmt aussehen. Ich will nicht an Lea denken, Lea gleich schlechtes Gewissen gleich schlechte Laune. Nein, nicht denken, joggen! Beim Joggen kann ich mir das viele Grün angucken und den glücklichen Becks, der regelmäßig seine Schnauze in irgendein Erdloch steckt. Beim Joggen kann ich lauter Zehn-Dinge-Listen erfinden. Die zehn besten Songs aller Zeiten. Die zehn coolsten Reiseziele der Welt. Die zehn hippsten Turnschuhe. Schuhe sind wichtig, ich hab bestimmt zwanzig Paar, aber mein Herz hängt nur an den schwarzen Adidas-Turnschuhen, die ich gerade trage. Weil ich die ständig anhabe, besitze ich sie gleich zweimal: einmal zum Joggen und einmal für den Alltag.


Mücken und Bienen und Schmetterlinge. Ich laufe links rechts, denke an Griechenland, an die Sonne, den Strand und die hübschen Bikinimädchen. Ich werde schneller, ein paar Mädels aus der Neunten stehen zwischen den Haltestellenleuten und schauen mir nach. Klar erkennen die mich, aber wenn ich so aussehe, wie ich mich fühle, dann wohl ziemlich durch den Wind.


Dann kommen die letzten Häuser und die letzten Autos und ich kann keuchen und auf den Boden spucken, so laut und viel ich will, die Bäume interessiert das einen Scheißdreck. Manchmal macht mein Kopf Musik aus der Waldstille. Coldplay, Revolverhelden, Lady Gaga. Ich jogge und summe und pfeife und singe. Ich brauche verdammt nochmal Zeit zum Nachdenken.


Ich laufe und denke nach und höre überall Geräusche. Starre in die Büsche, glaub, da war was. Hoffe, dass die Wildschweine meinen Schlüssel in der Hosentasche klimpern hören und mehr Schiss haben als ich. Im Wald joggen ist Adrenalin pur. Ich laufe ja nicht nur kurz rein, ich jogge ja einmal quer durch und wieder zurück, und manchmal, ich weiß nicht wie, steht plötzlich jemand vor mir und ich denke, gleich bleibt mir das Herz stehen und ich falle tot um. Heute denke ich das nicht, heute denke ich nur: Was macht denn Simone hier, mitten im Wald, in diesem engen Trägertop und den unfassbar kurzen Shorts?


„Na? Joggst du?“


Nee, das sieht nur so aus, in Wirklichkeit bring ich gerade den Müll runter.    


„Logo, und du? Wusste gar nicht, dass du joggst.“


„Es gibt eine Menge Dinge, die du nicht von mir weißt.“


Simone hat diesen Frauenblick, guckt, als wäre sie viel älter und hätte Ahnung von allem. Mir ist klar, dass man nichts und vor allem keine Mädchen miteinander vergleichen soll, aber wenn ich es tun würde, wäre Lea an dem einen Ende der Skala und Simone an dem anderen. Wie Südpol und Nordpol, zwischen den beiden liegen Welten. Weil Simone nun neben mir läuft, drossle ich mein Tempo ein wenig. Ihre Beine sind sehr braun und endlos lang. Links rechts, links rechts, das klappt gleich im Takt.


„Sag mal, hast du nicht Grippe oder so?“


„Klar, siehst du doch, vierzig Fieber und Schüttelfrost.“ Ich wische mir mit dem Handrücken theatralisch über die Stirn und schüttle wie wild meine Arme. Simone lacht und ich lache auch, simpler geht’s kaum.


„Was hältst du von einer Pause? Wir könnten uns was zu trinken besorgen und auf den Teufelsberg gehen.“


Der Teufelsberg ist gerade wahnsinnig angesagt. Ich nicke zweimal: Teufelsberg und Bier. „Ich hab aber kein Geld dabei.“


Sie greift sich lächelnd an den Hintern und zaubert einen Fünfer aus der Tasche. „Für den Notfall.“


Wir drehen um und holen uns bei der Transe Bier. Die Transe ist Kult, jeder liebt sie, vor allem Becks, der flippt vor Freude fast aus und bekommt einen Riesennapf frisches Wasser und einen dicken Kuss auf den Kopf. Mit den Bierflaschen steigen wir auf den Teufelsberg, ganz relaxt, wir klettern nur da hoch. Der Himmel ist blau und die Sonne scheint. Wespen und Grashalme und Käfer. Leute unter Sonnenschirmen, alle sehen ganz entspannt aus. Wir stoßen an und trinken unser Bier. Easy going hier oben und die Stadt da unten ganz nett. Türme und Dächer und sogar ein Flugzeug.  


Kann der Mann da drüben bitte mal sein Radio lauter stellen?


So laut, dass man gar nicht anders kann, als sich tierisch über seine laute Musik aufzuregen. Wenn ich mich aufrege, muss ich mir keinen Kopf mehr machen, was ich sage. Themen fallen ja nicht einfach so vom Himmel, die muss man suchen und passen müssen sie dann auch noch. Zwischen uns Jungs ist das kein großes Ding: Mädchen, Bier, Fußball, manchmal die Schule. Aber ich hab echt keine Peilung, was Mädels so interessiert. Bei Lea war ziemlich viel tabu. Aussehen, Schule, Eltern. Noten, Geld, Urlaub.


Lea …


Simones nacktes Bein an meiner Wade, der Geruch von Apfelshampoo, Vanillecreme? Mist, keine Zigaretten, logisch, dass ich die zum Joggen nie mitnehme. Wir sitzen da und unterhalten uns. Erzählen uns, was wir in den Ferien vorhaben, wie das Schuljahr war, welche Zeugnisnoten wir erwarten. Ich laufe nicht weg, ich sage nichts Dummes, werde nicht mal rot. Irgendwann haben wir unser Bier ausgetrunken und Simone fragt, ob wir noch ein bisschen durch die Straßen laufen wollen, einfach so, just for fun.


„Super Idee“, sage ich, „aber für Becks wird das zu heiß, den müssen wir vorher nach Hause bringen.


Simone streichelt Becks über den Kopf. „Klar, lass uns erst zu dir gehen.“


Und ich stelle mir vor, wie Mom uns mit ihrer lächerlichen Schürze die Tür öffnet und der Kuchen ist wieder nicht explodiert. Wie froh sie sein wird, dass ich nicht Lea, sondern ein anderes Mädchen anschleppe. Sie wird sich Simones Haare angucken, die nach Apfel riechen und frisch gekämmt sind, und sie wird übers ganze Gesicht strahlen, weil sie bei Simone auch keine Löcher in den Schuhen entdeckt. Ich frage mich, wie das alles weitergehen soll: mit Lea und Simone und den Mädels allgemein.


„Es macht dir also nichts aus?“


„Nee, der arme Kerl braucht dringend Schatten und Wasser, komm.“


So easy kann die Sache mit einem Mädel also auch laufen. Und ich denke weiter, an meinen Kumpel Dirk und seine Freundin Pola. Die beiden schlafen schon lange miteinander. Ich denke an Sex, den ich noch nie hatte und den ich mit Lea frühestens in zehn Jahren hätte. Fast ein Jahr lang waren wir zusammen und bis auf Händchen halten ist kaum was gelaufen.


Die zehn mutigsten Momente. Simones himmelblaue Augen, die schwarzen Wimpern, der lächelnde Mund. Ich beuge mich ein bisschen vor. Vanillecreme, hundert pro. Ich schließe die Augen. Keine Ahnung, ob es irgendwann in meinem Kopf neue Listen gibt. Die zehn geilsten Küsse, die zehn heißesten Sexnächte, so was in der Art. Und dann stellt der Mann sein Radio tatsächlich lauter und Becks bellt und ich schrecke zurück und lache, bis mir die Tränen kommen. Easy…

© Sabine Raml




Die Kurzgeschichte "Easy" wurde mir von Sabine Raml, Autorin von "Heldentage" exklusiv zur Verfügung gestellt. Sie ist bisher unveröffentlicht.


Hier kommt ihr zur Seite des Heyne fliegt-Verlages: http://www.randomhouse.de/Buch/Heldentage-Roman/Sabine-Raml/e465046.rhd




Freitag, 6. März 2015

Der Himmel über Alabama - Rezension


Der Himmel über Alabama
Von Marlen Suyapa Bodden
Erschienen im blanvalet-Verlag
Kostet in Deutschland als Taschenbuch ca. 9€
413 Seiten
 
Inhalt: Alabama, 1853: Clarissa Allen erhält von ihrem Vater Cornelius ein Geschenk zur Hochzeit, nämlich die sechzehnjährige Sklavin Sarah, mit der sie groß geworden ist. Clarissas Ehemann ist ein skrupelloser Plantagenbesitzer, der nach der Geburt ihres ersten Kindes behauptet, nicht der leibliche Vater des Jungen zu sein. In Schande flüchten sich die beiden Halbschwestern Clarissa und Saeah zurück in ihre Heimat und stoßen damit eine Reihe von Ereignissen an, die problematische Konsequenzen für die reiche Familie haben wird.
 
Meine Meinung: Eigentlich bin ich kein großer Fan von historischen Romanen, doch hin und wieder packt mich die Lust auf solche Geschichten und da mich sowohl das Cover, als auch der Klappentext angesprochen haben, wollte ich dem Buch eine Chance geben. Zu meinem Erstaunen konnte ich mich von Anfang an gut in der Geschichte einfühlen und hatte alle Orte und Szenen genau vor Augen, sodass ich das Buch auf alle Fälle genießen konnte. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, vor allem Sarah war mir sympathisch und ich habe mich immer gefreut, wenn es gerade um sie ging. Was nicht so richtig meins war, ist Marlen Suyapa Boddens Schreibstil. Mit diesem bin ich nicht so richtig warm geworden, wodurch mir das Buch nicht mehr ganz so gut gefallen hat. Stellenweise wurden mir bestimmte Dinge zu genau beschrieben, wenn ich ehrlich bin. Allerdings hat mir die Handlung größtenteils sehr zugesagt und ich hatte im Endeffekt doch gute Unterhaltung während des Lesens. Insgesamt empfehle ich das Buch also trotzdem gerne an euch weiter, vor allem an diejenigen unter euch, die wirklich gerne Bücher dieses Genres lesen.
 
3/5 Punkten


Bildquelle: Verlagsonlineseite Randomhouse

Donnerstag, 5. März 2015

Love Letters to the Dead - Rezension

Love Letters to the Dead
Von Ava Dellaira
Erschienen im cbt-Verlag
Kostet in Deutschland als Hardcover ca. 18€
416 Seiten
 
Inhalt (Klappentext): Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben …
 
Meine Meinung: Das Cover und der Titel hat mich schon direkt angesprochen, als ich das Buch das erste Mal im Internet gesehen habe. Damals war nur die englische Ausgabe erschienen und ich hatte schon vorgehabt, es mir in der Originalausgabe zu kaufen, aber schon kurze Zeit später entdeckte ich den Roman in den Neuerscheinungen des cbt-Verlages. Ich war schon sehr gespannt darauf, was mich erwarten würde, denn ich hatte schon die Vermutung, dass es eine ganz besondere Geschichte sein wird. Als ich anfing zu lesen, konnte ich mich sofort gut einfinden und mich in die Protagonistin Laurel hineinversetzen. Das ganze Buch besteht nur aus einzelnen Briefen, die sie an verschiedenste bereits verstorbene Persönlichkeiten schreibt. Ava Dellaira hat einen wirklich schönen Schreibstil, der mich von Anfang an begeistert und in seinen Bann gezogen hat. Im Laufe des Buches verändert Laurel sich ihren Charakter betreffend mehrmals. Einige dieser Veränderungen konnte ich leider nicht nachvollziehen und sie ging mir an diesen Stellen ziemlich auf die Nerven, da sie mir schrecklich naiv und teilweise recht klischeehaft vorkam. Zum Ende hin fand ich sie aber wieder glaubwürdiger und sehr viel sympathischer. Die Handlung ist definitiv mal etwas Anderes und es lohnt sich, das Buch zu lesen. Ich empfehle es ab 14 Jahren an euch weiter!
 
4/5 Punkten




Bildquelle: Verlagsonlineseite Randomhouse

Sonntag, 1. März 2015

[Neuzugänge] in KW #09/2015

Guten Morgen ihr Lieben :)


Das hier ist ein vorbereiteter Post von gestern, da ich jetzt im Moment gerade im Bus sitze auf dem Weg nach Berlin (Klassenfahrt). Bis einschließlich Mittwoch werde ich also kein Internet haben. ;)


Den wöchentlichen Neuzugänge-Post wollte ich euch aber trotzdem wie gewohnt online stellen. :)


Jedoch gab es diese Woche gar keine neuen Bücher, worüber ich mich sehr gefreut habe, da ich nicht zum Lesen gekommen bin und somit der Stapel ungelesener Bücher zumindest nicht größer geworden ist. :D


An mein Buchkaufverbot habe ich mich also auch weiterhin gehalten. Somit habe ich im Februar kein einziges Buch gekauft und bin wirklich stolz auf mich. So viel kleiner ist der SuB zwar nicht geworden, dadurch, dass ich einige Rezensionsexemplare und Geschenke bekommen habe, aber dennoch sind es ein paar Bücher weniger geworden.


Im März werde ich nun wieder ganz normal Bücher kaufen, schließlich ist in 2 Wochen die Leipziger Buchmesse, auf die ich mich schon wie verrückt freue *-* Wer von euch wird denn da sein? Ich besuche die Messe am Samstag und Sonntag.


Habt einen schönen Wochenstart morgen ♥

Samstag, 28. Februar 2015

[Leseplanung] März 2015

Hallo ihr Lieben! :)

Ein neuer Monat steht vor der Tür und somit ist es wieder Zeit für mich geworden, mir Gedanken darüber zu machen, welche Bücher ich im März gerne lesen möchte. :)

1. Tiere essen [dieses Buch kommt mit auf meine Klassenfahrt nach Berlin, auf der ich von morgen bis einschließlich Mittwoch sein werde, mal sehen, wie ich da zum Lesen komme - wahrscheinlich gar nicht, aber dann lese ich es eben danach; das Buch ist nämlich wahnsinnig interessant]
2. Der Himmel über Alabama [Rezensionsexemplar]
3. Der Sommer der Blaubeeren [ja, das stand schon einige male auf meiner Leseplanung, aber dieses mal werde ich es (hoffentlich) wirklich lesen]
4. Die Zerrissenen [Rezensionsexemplar; schon lange habe ich keinen Thriller mehr gelesen - langsam wird's Zeit]
5. Mordsommer [Rezensionsexemplar; auch das ist ein Thriller]
6. Lucas [dieses Buch wollte ich eigentlich schon im Februar lesen, hatte aber dann nie so richtig Lust drauf]
7. Dornenherz [ich denke, das ist ein gutes Buch für zwischendurch]
8. Soul Beach - Schwarzer Sand [Buchreihen-Challenge]
9. Dark Village - Niemand ist ohne Schuld [Buchreihen-Challenge]
10. Red Rising [Rezensionsexemplar]
11. Eine für vier [Buchreihen-Challenge]
12. Egal wohin [Rezensionsexemplar]

Kennt ihr schon eines davon? :) ♥

Montag, 23. Februar 2015

Plötzlich Prinz - Das Schicksal der Feen - Rezension

Plötzlich Prinz – Das Schicksal der Feen
Von Julie Kagawa
Erschienen im Heyne fliegt-Verlag
Kostet in Deutschland als Hardcover ca. 17€
480 Seiten
 
Inhalt (Klappentext): Einfach so wie die anderen sein – das hat sich der siebzehnjährige Ethan Chase immer gewünscht. Ein Ding der Unmöglichkeit mit einer älteren Schwester, die eine der mächtigsten Herrscherinnen im Feenreich Nimmernie ist. Immer wieder kreuzen sich Ethans Wege mit denen der Feen. Als Ethans Neffe Keirran spurlos verschwindet, hat Ethan eine böse Vorahnung, die sich schon bald bewahrheitet: Keirran, der sich ausgerechnet in eine Fee des Sommerhofs verliebt hat, erregt den Zorn einer uralten Kreatur, die selbst die Feen fürchten. Ethan bleibt nichts anderes übrig, als nach Nimmernie zu reisen, um Keirran zu retten. Begleitet wird er von Kenzie, dem Mädchen, das er mehr liebt, als er je zugeben würde. Ein Abenteuer mit unbekanntem Ausgang erwartet sie …
 
Meine Meinung: Zum Cover muss ich bei diesem Buch wohl nichts mehr sagen. Es ist wieder genauso gestaltet wie die anderen Bände der „Plötzlich Fee“- und „Plötzlich Prinz“-Reihe und wie immer gefällt mir diese Aufmachung sehr gut. Lange habe ich auf die Fortsetzung von „Plötzlich Prinz – Das Erbe der Feen“ gewartet und mich dann total gefreut, als ich es endlich in Händen hielt. Ich hatte hohe Erwartungen, die jedoch leider nicht ganz erfüllt werden konnten. Beginnen wir mit Julie Kagawas Schreibstil, der ziemlich genau meinem Geschmack entspricht, da sie recht einfach schreibt und man die Kapitel dadurch eines nach dem anderen einfach so zwischendurch weglesen kann, obwohl ihre Romane immer recht viele Seiten haben. Ethan Chase, der Protagonist dieser Geschichte, ist mir weiterhin sympathisch und ich kann mich relativ gut in ihn hineinversetzen, wobei es auch Stellen gab, wo für mich persönlich nicht alles zu 100% nachvollziehbar war. Der Verlauf der Handlung war schlüssig und wurde nicht langweilig. Insgesamt muss ich aber sagen, dass mich das Buch nicht so richtig mitgerissen hat. Woran genau das liegt, weiß ich nicht genau, aber der vorherige Band hat mir einfach noch etwas besser gefallen. Trotzdem kann ich euch das Buch empfehlen!
 
3,5/5 Punkten




Bildquelle: Verlagsonlineseite Randomhouse