Montag, 17. Oktober 2011

Talitha Running Horse - Rezension

Talitha Running Horse

Von Antje Babendererde
Erschienen im Arena-Verlag
Kostet in Deutschland als Taschenbuch 6,99 €
303 Seiten

Inhalt: Talitha Running Horse ist nicht wie die anderen Lakota-Indianer im Reservat. Denn Talitha’s Mutter ist eine Weiße, und hat die Familie bereits verlassen, als ihre Tochter noch sehr klein war. Seit sie denken kann, lebt das Mädchen zusammen mit ihrem Vater in einem kleinen Trailer. Viel besitzen sie nicht, doch sie sind glücklich, so, wie sie leben. Als Talitha’s Vater schließlich seinen Job verliert, wird das Leben für die beiden noch schwerer. Dies können sie noch bewältigen, doch als dann auch noch ihr Trailer abbrennt, mit allem, was ihnen noch geblieben ist, gerät die Welt des Mädchens vollends aus den Fugen. Das jedoch soll noch nicht alles gewesen sein: Der Vater reist nach Kalifornien, um dort Geld zu verdienen, und gerät dort in einen Kriminalfall, woraufhin er unschuldig ins Gefängnis muss. Nun bleibt Talitha nur noch ihre Stute Stormy, mit der sie sich nach und nach immer mehr angefreundet hat. Und dann ist da auch noch der junge Neil Thunderhawk…

Meine Meinung: Ich würde sagen, es ist eines der besten Bücher, die ich von der Autorin gelesen habe. Wieder einmal wird die Geschichte einfühlsam erzählt, man kann sich gut in Talitha hineinversetzten, und es macht Spaß, das Buch zu lesen. Viel muss ich nicht mehr schreiben, nur eins: Lest dieses Buch! Ich lege es euch wärmstens ans Herz, und für alle Jugendlichen ab 12 Jahren ist dieses Buch einfach toll!

Die Autorin: Antje Babendererde wurde 1963 in Jena geboren, und schreibt Romane für Jugendliche und Erwachsene, über das heutige Leben der noramerikanischen Indianer. Schon seit ihrer Kindheit interessierte sie sich für das Schreiben, und auch für Indianer. 1994 machte sie sich zum ersten Mal auf die Reise zu den Indianern. Dort fand sie eine lebendige Welt voller Geschichten, Mythen und Legenden, die sie von Anfang an faszinierte. Seitdem fährt sie jedes Jahr für ein paar Wochen nach Amerika, um dort mit den Indianern zu leben, und neue Anregungen für ihre Bücher zu bekommen. Zahlreiche Bücher von ihr wurden veröffentlicht, wie z.B. „Indigosommer“, „Lakota Moon“, und „Der Gesang der Orcas“.

4,5/5 Punkten

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen