Donnerstag, 14. Juni 2012

Retrum - Rezension

Retrum
Von Francesc Miralles
Erschienen im Loewe-Verlag
Kostet in Deutschland als broschierte Ausgabe ca. 15€
346 Seiten

Inhalt: Nach dem Tod seines Zwillingsbruders ist Christian zum Einzelgänger geworden. Am liebsten verbringt er seine Zeit auf dem Friedhof. So lernt er Alexia, Robert und Lorena kennen. Sie nennen sich Retrum und übernachten regelmäßig auf Friedhöfen, um mit Toten in Kontakt zu treten. Christian ist von Alexia völlig fasziniert und schließt sich der Clique an. Doch er weiß nicht, dass er damit das Tor zu einer Welt voller dunkler Schatten und düsterer Offenbarungen öffnet. Denn was als Spaß beginnt, wird zur tödlichen Gefahr ...

Meine Meinung: Als ich das Cover dieses Jugendthrillers sah, dachte ich mir sofort, dass es ein Buch für mich wäre. Die lilafarbene Schrift, die Hintergrundfarbe und vor allem die schwarzen Kreuze haben mich total angesprochen und ich war schon gespannt, was die Geschichte zu bieten haben würde. Ehrlich gesagt konnte ich mir nicht so wirklich viel darunter vorstellen, als ich den Klappentext las und hatte deshalb auch keine besonders hohen Erwartungen. Klar, wegen des Covers war ich gespannt, ob der Inhalt genau so toll ist, aber direkt an die Story hatte ich so ziemlich gar keine Erwartungen. Als ich anfing und die ersten 30 Seiten gelesen hatte, war ich dann ein wenig verwirrt. Christian, die Hauptperson war äußerst seltsam und die Erzählweise… Na, ich weiß nicht, gewöhnungsbedürftig irgendwie. Aber ich las natürlich weiter, denn ich hatte immer noch Hoffnung, dass mich das Buch mitreißt. Nach 100 Seiten war ich immer noch verwirrt. Sogar noch verwirrter als am Anfang… Doch dann… So etwa ab Seite 150 packte mich der Schreibstil, ich musste wissen, wie es weitergeht, weil plötzlich alles so spannend wurde. So richtig mit dem „Thriller“ ging es allerdings erst ab ca. Seite 250 los, was ich ein bisschen schade finde, aber dann war die Spannung bis zum Schluss fast unerträglich und ich habe alles in einem Rutsch gelesen. Nach dem Ende wäre ich nun versucht, 5 Sterne zu vergeben, aber da ich natürlich das ganze Buch bewerten muss, gibt es 1 Punkt abgezogen. Ich empfehle es euch aber trotzdem weiter, ab 14 Jahren!

Der Autor: Francesc Miralles, geboren 1968 in Barcelona, studierte Germanistik und arbeitete einige Jahre als Verleger, bevor er selbst zu schreiben begann. Neben Sachbüchern verfasste er sowohl Romane für Kinder und Jugendliche als auch für Erwachsene. 2002 erhielt er den Gran Angular Preis, 2006 den Premio Columna Jove. Francesc Miralles, der auch Musiker ist, lebt in Barcelona.

4/5 Punkten


Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Kommentare:

  1. Ich muss sagen, mich hat das Buch irgendwie nie wirklich interessiert... ;) Dank deiner tollen Rezi werde ich es aber wahrscheinlich doch mal lesen ;D

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  2. Sofort auf die Wunschliste gesetzt ^^ Hört sich toll an, muss ich unbedingt haben.

    Liebe Grüße Ina

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