Dienstag, 12. Februar 2013

Fremd Zuhause - Rezension


Fremd Zuhause

Von Nadia Ihwas
Erschienen im R.G. Fischer Verlag
Kostet in Deutschland als Taschenbuch ca. 13€
236 Seiten

 

Inhalt (Klappentext): Eine Familie verlässt die Heimat, in der Krieg herrscht und in der zwei Töchter begraben liegen, und versucht in einem anderen Land einen Neubeginn. Aber der Start in ein neues Leben verläuft für alle – Vater, Mutter und zwei Söhne – denkbar ungünstig. Man hat alles verloren, was das Leben lebenswert macht, man kann die Sprache nicht und findet keine wirkliche Aufnahme im fremden Land.
Der jüngere der beiden Söhne, bei der Ankunft neun Jahre alt, schildert als Ich-Erzähler, wie ein junger Mensch auch in einem vermeintlich zivilisierten Land verloren gehen kann. Die Unfähigkeit der Eltern, den Verlust der Töchter zu verarbeiten und ihren überlebenden Kindern eine Stütze zu sein, lässt beide Jungen auf Wege geraten, die nicht im Guten enden können.

 

Meine Meinung: Das Cover gefällt mir persönlich nicht so besonders gut. Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, was dieses Bild mit der Geschichte zu tun hat, aber gut, es kommt ja auf den Inhalt an. Dieser ist irgendwie … besonders. Als ich den Klappentext gelesen habe, erwartete ich eine traurige Geschichte über das Leben als Kriegsflüchtling, vielleicht mit Rückblicken in die Zeit, die die Familie im Krieg verbracht hat. Doch diese Geschichte ist ganz anders. Die meiste Zeit über herrscht eine fröhliche, bzw. eine gute Stimmung und selbst, wenn traurigere Szenen vorkommen, sind diese gar nicht so traurig wie erwartet. Außerdem kommen keinerlei Namen vor, dies wollte die Autorin wohl der Fantasie des Lesers überlassen. Ich fand das Buch ziemlich gut, auch, wenn es manchmal wirklich seltsam war und ich empfehle es ab 14 Jahren weiter.

 

4/5 Punkten



Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

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