Samstag, 2. März 2013

Die vergitterte Welt - Rezension


Die vergitterte Welt

Von Jana Frey
Erschienen im Loewe-Verlag
Kostet in Deutschland als Taschenbuch ca. 6€
164 Seiten

 

Inhalt (Klappentext): Überall waren immer Probleme und irgendwann waren es so viele, dass Juli sich nicht mehr zu helfen wusste - und zuschlug. Seitdem dreht sich die Gewaltspirale immer schneller und schneller. Juli schafft es nicht, sich daraus zu befreien und landet schließlich hinter Gittern. Dort ist es so erdrückend und einsam, dass Juli sich immer wieder fragt, ob es Menschen gibt, die trotz allem auf ihn warten?

 

Meine Meinung: Das Cover finde ich sehr passend, denn ich habe mir Juli genau so vorgestellt, wie er außen dargestellt wurde. Der Klappentext hat mich ziemlich neugierig gemacht und ich hab ein spannendes Buch zu einem interessanten Thema erwartet. Doch leider wurde ich ein bisschen enttäuscht. Ich finde, man hätte dieses Thema viel ausführlicher behandeln können, mehr Hintergründe einbauen und vor allem etwas einfühlsamer erzählen können. Juli ist mir symapthisch geworden beim Lesen, er war gut beschrieben und auch die anderen Charaktere waren mehr oder weniger gut ausgearbeitet. Alles in allem ein Jugendbuch, das ganz okay ist – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Ich empfehle es ab 13 Jahren.

 

Die Autorin (Quelle: Loewe-Verlagsseite): Jana Frey wurde 1969 in Nordrhein-Westfalen geboren. Ihr leiblicher Vater starb, als sie gerade sieben Monate alt war, bei einem Verkehrsunfall. Ihr zweiter Vater ist freischaffender Schauspieler und kommt aus der Schweiz. Schon als Fünfjährige fing Jana Frey mit dem Schreiben an. Unzählige dieser sehr frühen Werke hat sie sich aufgehoben. Und seitdem hat sie geschrieben und geschrieben und geschrieben. Jana Frey schrieb zu Hause in Deutschland, aber auch im Amerika und in Neuseeland, auf der anderen Seite der Weltkugel. Zwischendurch hat sie Literatur, Geschichte und Kunst studiert und eine Familie gegründet.
Inzwischen hat die mehrfach ausgezeichnete Autorin zahlreiche Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, die in viele Sprachen übersetzt wurden. Ihr Spektrum reicht von Bilder- und Erstlesebüchern bis hin zu Romanen für ältere LeserInnen. Die Jugendlichen, deren Schicksale sie in ihren Büchern beschreibt, haben diese Geschichten selbst erlebt. Jana Frey trifft sich für ihre halb-dokumentarischen Romane viele Male mit ihnen. Zuzuhören ist ihr dabei ebenso wichtig wie das Schreiben an sich: „Ich rede gerne mit den Jugendlichen und ich schreibe gerne Bücher. Aber das alles in die richtige Verbindung zu bringen, ist oft kompliziert.“ Doch dass Frey die richtige Verbindung zwischen realem Hintergrund und fiktiver Ausgestaltung immer wieder gelingt, beweist nicht zuletzt die Nominierung ihres Jugendbuches Höhenflug abwärts für den Deutschen Jugendliteraturpreis.
Jana Frey lebt mit ihrer Familie in Mainz.

 

3/5 Punkten

Kommentare:

  1. Wirklich eine schöne Rezi - wie immer!! :) <3
    Aber ich denke, dass ich das Buch wohl eher nicht lesen werde, da es mich nicht so wirklich anspricht und die Umsetzung, wie du geschrieben hast, ja nicht ganz so gut sein soll... ;)

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  2. Tolle Rezi! :) Ich werd das Buch wohl lesen, auch wenn deine Rezi nicht gerade von Lobreden strotzt, aber Jana Frey ist eben eine meiner Lieblingsautorinnen :)

    Find ich cool, dass du du zur Buchmesse kommst :) Dann kommst du doch bestimmt auch zum Bloggertreffen, oder? Dann sehen wir uns ja vermutlich :)

    Liebe Grüße
    Chrisi :)

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  3. Schöne Rezension =)... mal wieder ;) Schade das dir das Buch nicht so gut gefallen hat . Hoffen wir dass das nächstes Buch dir besser gefällt ;)

    Alles Liebe
    Jenny

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  4. Tolle Rezi <3
    Vom Thema her interessiert mich das Buch sehr. Weiß aber nicht ob ich es lesen werde, weil du gesagt hast die Umsetzung ist nicht so gut...
    Vllt kauf ich mir das Buch gebraucht

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