Montag, 24. Juni 2013

Der Lavendelgarten - Rezension


Der Lavendelgarten

Von Lucinda Riley
Erschienen im Goldmann-Verlag
Kostet in Deutschland als broschierte Ausgabe ca. 10€
504 Seiten

 

Inhalt (Klappentext): Jahrelang hat Emilie de la Martinières darum gekämpft, sich eine Existenz jenseits ihrer aristokratischen Herkunft aufzubauen. Doch als ihre glamouröse, unnahbare Mutter Valérie stirbt, lastet das Erbe der Familie allein auf Emilies Schultern. Sie kehrt zurück an den Ort ihrer Kindheit, ein herrschaftliches Château in der Provence. Der Zufall spielt ihr eine Gedichtsammlung in die Hände, verfasst von ihrer Tante Sophia, deren Leben von einem düsteren Geheimnis umschattet war – einer tragischen Liebesgeschichte, die das Schicksal der de la Martinières für immer bestimmen sollte. Doch schließlich erkennt Emilie, dass es noch nicht zu spät ist, die Tür zu einer anderen Zukunft aufzustoßen …

 

Meine Meinung: Erst einmal möchte ich die Coverdesigner dieses Buches sehr loben! Ich persönlich finde, es ist äußerst ansprechend gestaltet. Die Farbauswahl ist perfekt und würde mich auf jeden Fall zum Kauf verlocken. Der Klappentext klang auch ganz interessant, sodass mein Interesse an Lucinda Rileys drittem Roman im Goldmann-Verlag schnell geweckt wurde. Meine Erwartungen an das Buch waren nicht allzu hoch. Ich dachte mir, es würde eine sehr schöne Geschichte werden, in der die Spannung nicht zu kurz kommt und ich vielleicht das eine oder andere Mal ein paar Tränen verdrücken müsste. Leider wurden diese sowieso schon recht niedrigen Erwartungen nicht erfüllt. Es fing schon damit an, dass Emilie de la Martiniéres, die Protagonistin, mir einfach nicht sympathisch werden konnte. Sie nervte mich einfach nur tierisch und hatte meiner Meinung nach teilweise wirklich unrealistische Gedanken und Gefühle. Ihre Entscheidungen konnte ich nur schwer nachvollziehen. Somit fiel mir der Einstieg in das Buch schon mal sehr schwer. Nachdem ich mich damit abgefunden hatte, dass Emilie einfach nicht mit mir auf einer Wellenlänge ist, fand ich aber schon die nächsten Kritikpunkte, die mich unglaublich störten. Einer dieser Aspekte war, dass einfach keine Spannung aufgebaut wurde. Klar, das Buch ist kein Thriller, daher erwarte ich keine nervenaufreibenden, fesselnden Szenen, aber irgendeine Art von Spannung, die mich dazu bringt, schnell weiterzulesen, hätte ich mir schon gewünscht. Vielleicht lag das auch daran, dass ich mit der Protagonistin nicht warm wurde und mich ihr Leben somit nur in geringem Maß interessierte. Nun zu zwei positiven Punkten, die mir aufgefallen sind: In dem Haus, das Emilie erbt, gibt es eine große Bibliothek mit unglaublich vielen Büchern. Immer, wenn diese Bibliothek beschrieben wurde oder Emilie darüber redete, fühlte ich mich direkt sehr wohl und hatte das Gefühl, in dieser Bibliothek zu stehen und all diese wunderbaren Bücher um mich herum zu haben. Außerdem gefiel mir der Schreibstil sehr gut. Ich konnte das Buch dadurch schnell lesen und werde aufgrund des schönen Stils auch noch andere Bücher der Autorin lesen. Vielleicht können diese mich dann mehr begeistern. Ich kann das Buch also eher nicht empfehlen, was aber größtenteils an der unsympathischen Protagonistin lag.

 

2/5 Punkten



Vielen herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

Kommentare:

  1. Schade, dass Buch hat mich auch interessiert

    lg. Tine =)

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  2. Ich habe dieses Buch auch auf dem SUB lesen. Aber deine Rezension ist ja nicht gerade vielversprechend. Na ja, ich werde dem Buch trotzdem mal eine Chance geben. Mal sehen, ob es mir genauso ergeht wie dir.

    LG Michaela

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  3. Hmmm...das Buch hat mich eigentlich sowieso nicht sinderlich interessiert, ist iwie nicht mein Beutechema :D
    Aber jetzt will ich es recht nicht lesen...immer schade, wenn man von einem Buch so enttäuscht wird :/
    Hoffentlich hast du bei dem nächsten Buch wieder mehr Glück :)
    LG
    Celine

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  4. Schade, dass dir das Buch nicht so gefallen hat. Trotzdem sehr gute Rezension

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