Montag, 26. August 2013

Der Mann im Park - Rezension


Der Mann im Park

Von Pontus Ljunghill
Erschienen im Heyne-Verlag
Kostet in Deutschland als broschierte Ausgabe ca. 17€
560 Seiten

 

Inhalt (Klappentext): Die achtjährige Ingrid wird ermordet aufgefunden. Kommissar John Stierna verspricht der verzweifelten Mutter, den Mörder zu finden. Jahre später hat Stierna dem Kriminaldienst den Rücken gekehrt. Doch der Mord an der kleinen Ingrid hat sich in sein Gedächtnis gefräst. Als ihn ein Journalist kontaktiert, der über den Fall schreiben will, entflammt Stiernas Spürsinn erneut. Was ist damals wirklich passiert?

Stockholm 1928: Auf einer verlassenen Werft wird die achtjährige Ingrid Bengtsson grausam zugerichtet aufgefunden. Der Fall sorgt für Aufsehen, und der junge Kommissar John Stierna wird mit den Ermittlungen betraut. Es beginnt die Jagd nach einem Mörder, der so gut wie keine Spuren hinterlassen hat. Doch Stierna ist sich seiner Sache sicher, und er verspricht der verzweifelten Mutter des Mädchens, den Mörder ihrer Tochter zu finden.
Gotland 1953: John Stierna hat dem Kriminaldienst den Rücken gekehrt. Den Mord an der kleinen Ingrid hat er jedoch niemals vergessen, und als er von einem Journalisten kontaktiert wird, der an einem Artikel über spektakuläre Mordfälle arbeitet, beginnt Stierna sich erneut mit dem Fall zu beschäftigen. Doch die Zeit drängt, in wenigen Tagen verjährt der Mord an dem Mädchen, und der Täter könnte für immer entkommen.

 

Meine Meinung: Das Cover ist sehr passend zur Geschichte gewählt und auch recht ansprechend gestaltet. Es strahlt etwas Geheimnisvolles aus, das auf den ersten Blick nicht allzu gruselig erscheint, aber trotzdem schon verrät, dass es sich um einen Thriller handelt. Ich war sehr gespannt auf das Buch, da dies mein zweiter Thriller von einem schwedischem Autor ist und mir der erste dieses Genres wahnsinnig gut gefallen hat. Das Buch ist in sehr kurze Kapitel unterteilt, wodurch man schnell vorankommt beim Lesen. Außerdem wechselt die Geschichte immer hin und her zwischen den Jahren 1928 und 1953, was sehr interessant zu lesen war. Was ich auch toll fand, ist, dass der Autor einige geschichtliche Hintergründe mit in die Handlung eingebaut hat. Pontus Ljunghills Schreibstil gefiel mir sehr gut, denn dieser war passend zur Geschichte und leicht zu lesen. Die Charaktere waren mir persönlich direkt sympathisch. Dadurch konnte ich mich schnell in dem Buch einfinden und hatte großen Spaß beim Lesen. Das Buch war, bis auf ein paar kleine Ausnahmen, durchweg spannend. Deshalb kann ich euch diesen Thriller definitiv empfehlen und hoffe natürlich, dass ihr genau so tolle Lesestunden damit haben werdet wie ich!

 

4,5/5 Punkten



Vielen herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung dieses Leseexemplars!

1 Kommentar:

  1. Das klingt eigentlich wirklich gut! Schöne Rezi!! :) Mal sehen, ob ich das Buch lesen werde - es ist ja leider so dick und wenn es mir dann nicht gefällt... :O
    <3

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