Mittwoch, 28. August 2013

Eine andere Kindheit - Rezension


Eine andere KindheitEine andere Kindheit – Mein Weg aus dem Autismus

Von Iris Johansson
Erschienen im Verlag Freies Geistesleben
Kostet in Deutschland als Hardcover ca. 25€
414 Seiten

 

Inhalt (Klappentext): Ist das nicht paradox? Wie kann aus einer Autistin eine Fachfrau für Kommunikation werden? Iris Johansson ist jedenfalls etwas ganz Besonderes. Die Liebe und das besondere Einfühlungsvermögen ihres Vaters haben sie mit 12 Jahren bewogen, sich nicht mehr in ihre richtige Welt zurückzuziehen, sondern in der normalen bei ihren Mitmenschen zu bleiben.
Doch Iris Johansson ist bis heute nicht normal geworden – sie wurde entschieden mehr! Sie besitzt durch ihre Erfahrung in beiden Welten ein so weitreichendes Verständnis für das, was in den Menschen und zwischen ihnen vorgeht, dass sie seit über 20 Jahren als Beraterin für Sozial- und Heilpädagogen arbeitet.
Sie beschreibt die ursprünglich wortlosen Erlebnisse ihrer Kindheit und schildert dabei außerkörperliche Erfahrungen von großer Relevanz auch für normale Menschen. Die scharfsinnige Beschreibung dieser geistigen Dimension machen Iris Johanssons Bericht über ihre Kindheit einzigartig und zum Gewinn für jeden Leser.

 

Meine Meinung: Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut und ich finde, es passt auch ziemlich gut zum Thema, um das es in diesem Buch geht. Ich fand, dass dieses Buch wirklich interessant klang und wollte es deswegen natürlich sehr gerne lesen. Es ist sozusagen ein autobiographischer Roman, was ich wirklich gerne lese. Der Schreibstil war in Ordnung, man kam schnell voran und dadurch, dass es eben keine erfundene Geschichte war, passte das auch ganz gut. Anfangs erfährt man einiges über Iris‘ soziales Umfeld, über ihre Familie, über den Ort, an dem sie aufgewachsen ist. Danach geht es dann um ihr Leben, wie ihre Eltern damit klarkamen, dass sie Autistin ist. Oft wurde sie als „geistig behindert“ abgestempelt, doch ihr Vater wollte das nicht glauben und setzte sich dafür ein, dass sie zunehmend „normaler“ wurde. Diese ganze Lebensgeschichte fand ich zwar recht interessant, allerdings war mir das ganze Buch viel zu ausführlich. Deshalb habe ich die Geschichte auch irgendwann nur noch überflogen, weil es auf die Dauer einfach langweilig wurde. Ich denke, dass dieses Buch vor allem für Leute geeignet ist, die einen Autisten in der Familie haben und sich darüber genauere Informationen besorgen möchten, für alle anderen, die sich nur mittelmäßig für das Thema interessieren, ist das Buch eher weniger gedacht!

 

2/5 Punkten



Vielen herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

Kommentare:

  1. Hallo Binzi!
    Wiedermal eine tolle Rezension!
    Mir persönlich gefällt das Cover nicht so gut aber das ist ja auch wieder Geschmackssache (;
    Liebe Grüße,
    Jasi

    http://meinelieblingsbooks.blogspot.co.at/

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  2. Hört sich interessant an, das Buch.
    Eine schöne Rezi:)

    Ganz liebe Grüße, Sarah

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  3. Ich interessiere mich ziemlich stark für das Thema, aber das Buch klingt vom Klappentext her irgendwie teilweise... unglaubwürdig? Wie eine ausgeschmückte Autobiografie...
    Und deine Rezi klingt ja auch nicht grade positiv...
    Naja, ich denke, ich werde das Buch nicht lesen ;)

    Liebe Grüße
    Chrisi

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  4. Das Buch an sich klingt eigentlich toll aber wahrscheinlich werde ich es eher nicht lesen, weil du ja nicht gerade begeistert davon bist und ich so ausführliche Bücher selbst nicht leiden kann... ;)
    Schöne Rezi!!

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