Samstag, 30. November 2013

Eine wie Alaska - Rezension


Eine wie Alaska

Von John Green
Erschienen im Hanser-Verlag
Kostet in Deutschland als Taschenbuch ca. 9€
288 Seiten

 

Inhalt (Klappentext): Miles ist 16. Viel ist nicht gerade los bei ihm. Keine Liebe, keine Kumpels - ein stinknormales Leben. Bis er Alaska trifft. Miles verknallt sich in das schöne Mädchen und gerät in eine Achterbahn der Gefühle: Alaska - Göttin und Rätsel, euphorisch und voller verrückter Ideen, aber auch unberechenbar und verletzlich. Was verbirgt sich hinter ihrer coolen Fassade? Und was hat der lang ersehnte Kuss zu bedeuten? Alles hätte so schön werden können, wäre Alaska nicht betrunken Auto gefahren ...

 

Meine Meinung: Ich habe die englische Ausgabe dieses Buches gelesen, die „Looking for Alaska“ heißt. Das englische Cover gefällt mir auch sehr gut, es ist schlicht und einfach gestaltet, aber trotzdem nicht langweilig. Ich mag diese Kerze, deren Rauch nach oben steigt und den schwarzen Hintergrund. Auch die Schrift des Titels ist eher zurückhaltend und trotzdem schaue ich mir das Cover immer wieder gerne an. Dieses Buch war für mich ein kleines Experiment. Und zwar habe ich jeden Tag 20 Seiten darin gelesen und tatsächlich jedes Wort im Wörterbuch nachgeschlagen, das ich nicht übersetzen konnte. Das war zwar recht anstrengend, aber mit der Zeit musste ich immer weniger nachschlagen. In die Geschichte kam ich sehr gut rein, auch, wenn ich anfangs nur schleppend voran kam und für 20 Seiten 45 Minuten brauchte. Die Schnelligkeit steigerte sich dann aber immer mehr und zum Ende hin schaffte ich 60 Seiten pro Stunde, das machte also eine Seite in der Minute, was zwar immer noch deutlich weniger ist als im Deutschen, aber ich finde, das ist ein toller Fortschritt! Miles als Protagonist war mir durchgehend sympathisch, ich konnte mich sehr gut in ihn hineinversetzen und auch die anderen Charaktere waren durchaus interessant. Vor allem Alaska ist eine ganz besondere Person, über die ich gerne gelesen habe. John Greens Schreibstil gefiel mir gut, er war nicht zu einfach, aber auch nicht besonders schwierig zu lesen. Die Handlung war definitiv interessant zu lesen und durchweg spannend. Ich kann euch das Buch also auf jeden Fall empfehlen, ob auf Deutsch oder auf Englisch, das bleibt euch überlassen, aber ich glaube, dass es sich auch für Englisch Anfänger ganz gut eignet!

 

5/5 Punkten

Kommentare:

  1. Hey Binzi, (falls das jemand anderes ließt der das Buch noch nicht gelesen hat, es könnte sein das ich Spoiler!)

    ich fand das Buch auch total super.
    Ich hatte es bei einer Lesenacht komplett durchgelesen und war so begeistert am Ende.
    Anfangs habe ich manchmal noch gedacht: "Hmm okay.." aber ich finde es ist so ein bewegendes Buch. Es wurde immer besser und vorallem hat mir Alaska sehr gut gefallen. MIch hat das Buch auch zum Nachdenken gebracht. Vorallem der Spruch "Wie kommen wir aus dem Labyrinth des Leidens heraus?" bewegt mich heute noch sehr. Ich denk öfter darüber nach, wenn es einmal nicht so gut läuft. Ach, es war und ist einfach eine wunderbare Story, die etwas zum lachen und weinen hatte. Besonders bewegend fand ich auch die Stelle, wo der Abschlussjahrgang den Streich gespielt hat und dieser Alaska gewidmet wurde.
    Hast du eigentlich auch noch andere Bücher von John Green gelesen?
    Liebe Grüße,
    Pia

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    1. Danke für deinen Kommentar! Ja, du hast recht, die Geschichte ist total bewegend und etwas ganz Besonderes :) Ich denke, ich werde das Buch demnächst auch noch ein zweites Mal lesen. Von John Green habe ich auch noch "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" gelesen, was ich unglaublich gut fand (sogar noch besser als "Looking for Alaska") und "Will & Will", aber das war leider nicht so mein Geschmack ;)
      Schönes Wochenende noch <3

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  2. Ich lese das Buch auch grade auf Englisch. Ich habe es noch nicht auf Deutsch gelesen, verstehe aber trotzdem alles sehr gut. Und auch ich liebe das Buch schon jetzt.
    Liebe Grüße, Emme :)

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    1. Viel Spaß noch weiterhin :) Ja, es ist wirklich ein tolles Buch <3

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  3. Hey, Binzi!
    Witzig xD Gerade vorhin hab ich nämlich eine andere 'Eine wie Alaska' Rezension von GirlWithBooks kommentiert. Jetzt bist du dran^^
    Ich fand das Buch auch sehr gut und mittlerweile hat es auch schon meine Mama, von der ich es bekommen habe, gelesen. Zurückbekommen habe ich es mit einem sehr positiven Feedback. Demnächst wird es auch meine Schwester lesen.
    Ich finde es übrigens toll das du es auf Englisch gelesen hast, da ich mich oft nicht übers Englische drüber traue und dann doch immer zu einem deutsch geschriebenen greife. :) Wirklich klasse!

    Liebe Grüße, Jasi

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    1. Das ist ja echt ein witziger Zufall :)
      Ich muss mich auch oft überwinden, englische Bücher zu lesen, aber es fiel mir wirklich nicht schwer :) Trau dich einfach! <3

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  4. Ich überlege auch schon länger, ob ich das Buch lesen soll, konnte mich aber bisher noch nicht entscheiden, ob auf Deutsch oder Englisch! ;)

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    1. Also, auf Englisch ist es nicht besonders schwer :)

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  5. Liebe Binzi,
    ich stimme dir absolut zu: Ein tolles Buch.
    Ich finde John Green generell sehr poetisch, Looking for Alaska macht da keine Ausnahme. Auch wenn sein Schreibstil nicht unglaublich schwer ist, hat er doch ein wahnsinniges Wortgefühl.
    Alles Liebe
    Laura
    http://laurassterne.blogspot.de/

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    1. Da hast du absolut recht :) Ich hab auch noch "Paper Towns" von ihm hier liegen :)

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  6. Ich liebeliebeliebeliebeliebeliebeliebeliebeliebeliebeliiiiiiiiiiiiiiiebe dieses Buch *___* Ich bin ja generell ein riesiger John Green Fan, aber dieses Buch ist in meinen Augen auch noch das beste von ihm *_* Es ist einfach so toll geschrieben und mit so besonderen und eigenen Charakteren und einfach allem, was ein gutes Buch braucht! :)

    Liebe Grüße

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    1. Ich fand "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" noch besser, aber ich liebe auch beide Bücher <3

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  7. Das möchte ich auch noch lesen!! <3 :) Schöne Rezi!! ;)

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    1. Viel Spaß dir auf jeden Fall schon mal, wenn du es liest :) Danke <3

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