Donnerstag, 5. Dezember 2013

Crazy Dogs - Rezension


Crazy Dogs

Von Brigitte Werner
Erschienen im Verlag Freies Geistesleben
Kostet in Deutschland als Hardcover ca. 20€
479 Seiten

 

Inhalt (Quelle: Verlagsonlineseite): Einfühlsam und ausdrucksstark erzählt Brigitte Werner den ungewöhnlichen Entwicklungsweg von Mirjam, einem jungen Mädchen in der Zeit der 80er-Jahre. Ein Roman über den Verlust der Kindheit und die schwierige Zeit des Erwachsenwerdens, über erste Liebe, Freundschaft und Vertrauen, Irrwege und Auswege. Und über die Erkenntnis, dass das Recht auf Individualität ein großes Geschenk ist, das man sich trauen sollte anzunehmen.
Mirjam, zu Beginn des Romans dreizehn und an seinem Ende achtzehn, hat
die beklopptesten, schrägsten Eltern der Welt; oft sind sie ihr peinlich, trotzdem liebt sie sie sehr. Aber keinesfalls möchte sie so sein wie Pom, ihr kleiner, runder Vater mit dem großen Herzen und der großen Klappe, und ebenso wenig möchte sie angestaunt werden wie ihre schweigsame, bunte Hippiemutter Lena.
Ihre Freundschaft zu Ötte, Besitzer der einzigen Bude im Ruhrpott mit Karibik-Flair, und seiner Budenbestie Masseltow, ihre Nähe zu Tante Greta, die Ersatzgroßmutter und weise Ratgeberin in einem ist, und zu ihrem jüdischen Freund David mit seinem dunklen Geheimnis, tragen Mirjam durch ihren oft einsamen Alltag. Mit Ötte beginnt sie, Blues zu improvisieren, und es gelingt ihr langsam, ihre Schüchternheit abzustreifen und auszuprobieren, wer sie ist und wo ihre Stärken liegen. Doch als sie mit ihren Eltern zum Sommerurlaub in die geliebte Provence aufbricht, kommt es zur Katastrophe. Für Mirjam bricht alles auseinander, und sie zieht sich immer mehr in sich zurück. Bis Arnt, der Fotograf, auftaucht. Da eskalieren die Probleme und rütteln sie wach …

 

Meine Meinung: Als ich das Buch beim Stöbern im Internet entdeckte, war ich sofort angetan davon. Das Cover hat mich angesprochen, auf mich hat es etwas ganz Besonderes ausgestrahlt, das mir direkt gesagt hat, dass ich dieses Buch lesen muss. Auch der Inhalt klang für mich total interessant. Deswegen habe ich mich umso mehr gefreut, als es dann bei mir ankam. Ich konnte es zwar nicht sofort lesen, aber ich habe mich die ganze Zeit darauf gefreut, es anzufangen. Als ich dann nach ein paar Wochen begann, das Buch zu lesen, war ich anfangs auch wirklich angetan davon. Die Protagonistin Mirjam ist am Anfang des Buches dreizehn Jahre alt und man erfährt erst einmal einiges über sie und ihr Leben. Da sie sehr gerne liest und eine Leidenschaft für Bücher hat, war sie mir natürlich gleich sympathisch – Bücherwürmer müssen schließlich zusammenhalten. Doch schon bald wurde mir ziemlich langweilig beim Lesen. Es ist einfach nichts passiert, das mich so richtig gepackt hat. Ständig wurde einfach bloß erzählt und dabei keine Spannung aufgebaut, was ich wirklich schade fand. Außerdem erzählt das Buch bis zu Mirjams achtzehntem Lebensjahr, ich muss aber leider sagen, dass ich keine richtige Weiterentwicklung erkennen konnte. Es gab zwar Stellen, dir mir sehr gut gefallen haben, da sie einfach schön erzählt waren, insgesamt war ich aber doch eher enttäuscht. Es war keinesfalls schlecht, aber ich hatte einfach etwas Besseres erwartet.

 

3/5 Punkten



Vielen herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

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