Samstag, 14. Dezember 2013

Heller als ein Stern - Rezension


Heller als ein Stern

Von Celia Bryce
Erschienen im Bloomoon-Verlag
Kostet in Deutschland als Hardcover ca. 13€
224 Seiten

 

Inhalt (Quelle: Verlagsonlineseite): Die Tage auf der Krebsstation kommen Megan wie das Leben auf einem fremden Planeten vor. Abgekapselt von ihrer Familie und ihren Freunden, umgeben von Patienten, die alle deutlich jünger sind als sie. Alle bis auf Jackson – dem sie zunächst mit Ablehnung begegnet. Jackson ist verwirrend „anders“. Er kennt keine Regeln und hat, obwohl selbst schwerkrank, immer ein Lächeln auf den Lippen. Im abgeschiedenen Kosmos des Krankenhauses entsteht schon bald ein zartes Band zwischen Megan und Jackson, das jeden Tag stärker wird. Ein Band, dem die Krankheit nichts anhaben kann, das für beide zum Anker wird - und das selbst den Tod überwindet.

 

Meine Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es ist zwar sehr kitschig und sieht ziemlich klischeehaft und romantisch aus, aber trotzdem war mir direkt klar, dass ich dieses Buch lesen möchte. Außerdem verrät der Klappentext schon, dass es sich bei diesem Jugendbuch um weitaus mehr handelt als nur eine Teenager-Liebesgeschichte. Ich persönlich lese unglaublich gerne Bücher über krebskranke Kinder und Jugendliche, da sie mich immer wider aufs Neue bewegen und berühren können. Auch bei diesem Buch gelang dies. Anfangs war ich noch etwas skeptisch, da ich Megan und Jackson, die beiden Protagonisten, auf den ersten Blick etwas merkwürdig fand. Je mehr ich aber über sie las, desto sympathischer wurden sie. Sie sind zwei ganz besondere Jugendliche, die durch ihre Krankheiten viel schneller erwachsen werden mussten, als andere Kinder. Beide haben einen sehr außergewöhnlichen Charakter und sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Auch die Idee der Geschichte gefiel mir sehr gut. Celia Bryces Schreibstil mochte ich ebenfalls auf Anhieb, er war sehr einfach zu lesen und hatte doch ein gewisses Niveau. Das Ende war zwar ziemlich vorhersehbar, aber das störte mich nicht weiter, da alles andere einfach ziemlich unrealistisch gewesen wäre. Ich hatte an manchen Stellen sogar Tränen in den Augen vor Rührung und kann euch das Buch definitiv weiterempfehlen (ab 14 Jahren)!

 

5/5 Punkten

Kommentare:

  1. Hört sich gut an, ein bisschen wie "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". LG Emme

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    1. Ja, von der Grundhandlung haben sie schon Ähnlichkeiten, aber eigentlich sind die Geschichten völlig verschieden :)

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  2. Genauso wie 'Emme' obene hab ich es auch sofort mit dem Buch 'Das Schicksal ist ein mieser Verräter' verglichen. Ich fand das nämlich sehr schön und vielleicht sollte ich dieses Buch ja auch lesen. (: Gerade weil du meinst das sie völlig verschieden sind.
    Wie immer eine super Rezension :))

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    1. Danke :) Ja, lies das Buch einfach mal :) Es ist ja auch recht dünn :)

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