Mittwoch, 12. Februar 2014

Stumme Angst - Rezension

Stumme Angst
Von Christina Stein
Erschienen im cbt-Verlag
Kostet in Deutschland als broschierte Ausgabe ca. 10€
288 Seiten
 
Inhalt (Klappentext): Anna wird seit Tagen gefangen gehalten. Ihr Ex-Freund Natan hat sie jahrelang gestalkt, jetzt hat er sie in seine Gewalt gebracht. Was hat er mit ihr vor? Was ist sein dunkles Geheimnis? Liam fahndet verzweifelt nach seiner verschwundenen Freundin Anna. In ihren Unterlagen findet er acht Zeichnungen von Ex-Freunden. Liam beschließt, alle acht aufzusuchen, um jeden noch so kleinen Hinweis auf Annas Verbleib zusammenzutragen. Ein gewisser Natan steht auch auf seiner Liste ... Marie, Annas beste Freundin, hilft Liam so gut sie kann bei der Suche und kümmert sich rührend um den Verzweifelten. Aber nur sie weiß, was sonst keiner weiß: dass Natans und Annas Eltern einst bei demselben Autounfall ums Leben kamen. Warum nur behält sie dieses womöglich tödliche Wissen für sich?
 
Meine Meinung: Ich muss zugeben, als ich das Cover das erste Mal gesehen habe, dachte ich mir „Warum zur Hölle steht da nur so ein Stuhl?“. Gefallen hat es mir nicht wirklich, ich fand zwar die Farbgestaltung ganz schön, aber mich störte das Motiv einfach, da es sehr langweilig aussah. Trotzdem klang der Klappentext extrem spannend für meinen Geschmack und ich war sehr gespannt, was mich erwartet. Deshalb habe ich es auch sehr zeitnah gelesen, nachdem es bei mir angekommen ist. Und was soll ich sagen? Ich war fast durchgehend gefesselt von dieser Geschichte und fühlte mich toll unterhalten. Das Buch wird abwechselnd aus Annas und aus Liams Sicht erzählt, was ich bei Jugendthrillern immer sehr gerne mag, da man dadurch mehr weiß als die einzelnen Protagonisten, was oft die Spannung steigern kann. So war es auch bei diesem Buch. Beide Protagonisten waren mir sehr sympathisch. Anna ist eine starke Protagonistin, die sich nicht unterkriegen lässt und immer wieder Mut und Selbstbewusstsein zeigt, obwohl ihre Situation nicht gerade förderlich ist für die Entwicklung ihres Charakters. Ihre Gefühle, ihre Verzweiflung, ihre Ängste kamen gut rüber, ich litt mit ihr mit und konnte mir jede Szene ganz genau vorstellen. Liam ist ein sehr aufmerksamer Mensch, er hat sich von Anfang an Sorgen um seine Freundin gemacht und ist mir als Leserin auch ans Herz gewachsen. Christina Steins Schreibstil war okay, mir ist nichts Negatives aufgefallen, allerdings auch nichts Herausragendes. Man konnte das Buch jedenfalls relativ schnell lesen und alles war leicht verständlich, sodass ich hier nichts zu Meckern habe. Das Ende der Story war ziemlich vorhersehbar, muss ich sagen, aber andererseits liegt das vielleicht auch daran, dass ich häufig Bücher in diesem Genre lese. Insgesamt würde ich sagen, war „Stumme Angst“ ein guter Jugendthriller, bei dem mir das gewisse Etwas fehlte, um diesem volle Punktzahl zu geben. Ich kann es euch aber auf jeden Fall empfehlen (ab 14 Jahren)! Auch Erwachsene werden Freude mit diesem Buch haben, ich habe es zum Beispiel auch meiner Mutter ausgeliehen und sie fand es ähnlich gut wie ich. Ich denke, dass dieser Mix aus Thriller und Liebesgeschichte eine breite Masse anspricht und so den meisten Lesern gefallen wird.
 
4/5 Punkten

Bildquelle: Verlagsonlineseite cbt

Kommentare:

  1. Mal wieder eine tolle rezi ♥ ch weiß noch nicht so ganz ob das Buch was für mich wäre :)
    See You online :P
    Liebe Grüße
    Nasti ♥

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  2. Super Rezi! (:
    Ich mag solche Thriller mit Liebesgeschichte eigentlich nicht soo gerne, aber sollte mir das Buch mal über den Weg laufen nehme ich es auf jeden Fall mit :)

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  3. Hey!
    Ich kannte das Buch vorher gar nicht, aber es klingt nicht schlecht. Mal gucken, vielleicht setze ich es auf meine WuLi. :)
    Liebe Grüße
    Dana

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  4. Total gelunge Rezi ;)
    Das Buch hört sich voll gut an! Das Buch kannte ich vorher noch gar nicht, aber ich habe schon einige von den cbt-thrillern gelesen ;)

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    1. Dann wird dir dieses hier sicher gefallen! :)

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  5. Ich habe mir das Buch als E-Book geholt, da ich es wirklich interessant finde. Es ist auch schön das diese Geschichte nicht ganz so viele Seiten hat. Man kann das Buch bestimmt zwischendurch gut lesen. Danke für den Tipp :)

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