Mittwoch, 12. März 2014

Das Jahr der Lügen - Rezension

Das Jahr der Lügen
Das Jahr der Lügen
Von Marijn Backer
Erschienen im Urachhaus-Verlag
Kostet in Deutschland als Hardcover ca. 16€
240 Seiten
 
Inhalt (Klappentext): Seitdem ihr Vater die Familie verlassen hat, lebt die 14-jährige Antonia mit ihren älteren Geschwistern Iris und Max und der Mutter allein. Alle scheinen einen Weg zu finden, mit der Situation umzugehen, nur Toni kommt nicht damit zurecht.
Als ihr Vater seine Kinder einlädt, ihn auf Kreta zu besuchen, fahren nur Antonia und Iris hin. Für die ältere Schwester wird der Besuch zu einem endgültigen Abschied. Antonia dagegen gerät vollkommen aus dem Gleichgewicht, flieht immer häufiger in Traumwelten und verstrickt sich zunehmend in ein Konstrukt aus Lügen. Zu Hause versucht ihr Onkel, die Balance in der Familie wieder herzustellen. Aber ihr Bruder will keinen zweiten Mann im Haus – und scheut kein Mittel, ihn loszuwerden …
 
Meine Meinung: Das Cover strahlt etwas Geheimnisvolles und sehr Ruhiges aus, was mich neugierig auf den Inhalt dieses Buches gemacht hat. Die Kurzbeschreibung klang in meinen Ohren nicht schlecht und so entschied ich mich dazu, dieses Jugendbuch zu lesen. Besonders hohe Erwartungen hatte ich nicht, ich hoffte einfach nur, gute Unterhaltung und eine schöne Geschichte hinter diesem Werk zu finden. Diese Hoffnung wurde nur teilweise erfüllt. Kommen wir erst einmal zu einem positiven Aspekt: der Protagonistin. Antonia war ein liebenswürdiges, sympathisches Mädchen, das dem Leser offen gegenübertritt. Ich persönlich wollte gerne wissen, was sie alles erlebt – und dies war auch so ziemlich der einzige Grund, warum ich überhaupt weitergelesen habe. Denn die Handlung ließ meiner Meinung nach sehr zu wünschen übrig. Es ist einfach nichts Besonderes passiert und wurde dadurch schnell langweilig, denn auch der Schreibstil war nur okay – nichts, was einem lange im Gedächtnis bleiben würde. Zwar konnte ich mich an der einen oder anderen Stelle ganz gut in diesem Buch einfinden, doch größtenteils langweilte ich mich nur. Dies ist wirklich schade, da mir Antonia, wie gesagt, doch ziemlich sympathisch war und ich gerne eine spannende Geschichte über sie und ihre Familie gelesen hätte. Oder zumindest eine tiefgründige. Denn auch dies war dieser Roman leider nicht. Insgesamt würde ich sagen, dass das Potenzial nicht ausgeschöpft wurde und ich empfehle euch das Buch deshalb eher nicht weiter. Sollte ich eine Altersempfehlung abgeben, würde ich es aber ab 12 Jahren empfehlen.
 
2,5/5 Punkten


Bildquelle: Verlagsonlineseite Urachhaus




Vielen herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

Kommentare:

  1. Schade, dass dir das buch nicht gefallen hat! :P

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  2. Ich finde, dass das Cover schon langeweile ausstrahlt.

    Immerhin hat dir die Hauptprotagonistin gefallen. Stell dir mal vor, sie wäre dir noch unsympathisch gewesen. Ohje. :D

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    1. Dann hätte das Buch wahrscheinlich 0 Punkte bekommen :D

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