Montag, 17. März 2014

Oksa Pollock - Die Unverhoffte - Rezension

Oksa Pollock – Die Unverhoffte
Von Cendrine Wolf & Anne Plichota
Erschienen im Oetinger-Verlag
Kostet als Hardcover in Deutschland ca. 20€
592 Seiten
 
Inhalt (Klappentext): Oksa Pollock ist nicht begeistert, als ihre Eltern beschließen, von Paris nach London zu ziehen. Gut, dass ihr Freund Gus und seine Familie mit von der Partie sind, und sie gemeinsam in die neue Schule kommen. So muss Oksa die Bosheiten des unsympathischen Klassenlehrers McGraw nicht allein aushalten. Doch dann passieren merkwürdige Dinge – auf ihrer Handfläche lodert ein Feuerball, sie kann frei schweben und um ihren Nabel bildet sich ein sternförmiges Mal. Erst jetzt erfährt Oksa von ihrer wahren Herkunft und Bestimmung: Sie ist die "Unverhoffte", die das verschwundene Land Edefia retten soll, aus dem ihre Familie einst vertrieben wurde. Doch auch Lehrer McGraw scheint eine Verbindung zu Edefia zu haben …
 
Meine Meinung: Das Cover entspricht nicht so wirklich meinem Geschmack. Mir gefällt es nicht, wie Oksa darauf gezeichnet wurde und auch die Farbgestaltung spricht mich eigentlich nicht an. Trotzdem hatte ich das Buch aber schon länger im Auge und wollte es irgendwann unbedingt mal lesen, da es von der Kurzbeschreibung her total interessant klang, fand ich. Ich war total gespannt, was mich hier erwarten würde und freute mich darauf, mit der dreizehnjährigen Oksa zusammen Abenteuer zu erleben. Als ich dann anfing zu lesen, fand ich es auch gar nicht schlecht, obwohl ich so meine Bedenken hatte, ob das Ganze vielleicht etwas zu kindlich sein würde. Doch da hatte ich mich getäuscht. Oksa kam mir eher wie 15 vor als 13, was mich schon mal sehr gefreut hat. Mit ihr konnte ich mich ziemlich gut identifizieren und hatte so keine Probleme, der Geschichte zu folgen. Die Nebencharaktere waren mir schon weniger sympathisch. Es gab zwar niemanden, der mir gänzlich auf die Nerven ging, aber so richtig anfreunden konnte ich mich auch mit keinem. Das ist schade, denn mir sind die Figuren in einem Buch immer sehr wichtig und wenn mir da etwas nicht passt, ist es schwer, mich doch noch zu überzeugen. Cendrine Wolfs und Anne Plichotas Schreibstil war ganz gut. Ich würde nicht behaupten, dass die beiden wahnsinnig toll erzählt haben, aber auf jeden Fall flüssig und so, dass an der einen oder anderen Stelle Spannung aufkam. Von mir aus hätten diese Stellen ruhig noch öfter vorkommen können – meiner Meinung nach war das immer so ein Auf und Ab, mit der Spannung und der Langeweile. Der Verlauf der Handlung war eigentlich passend, allerdings an manchen Stellen ein wenig vorhersehbar, was aber eventuell auch daran liegen könnte, dass die Reihe um Oksa Pollock eben für Jüngere gedacht ist, ich kann mir vorstellen, dass ich vor fünf oder sechs Jahren eher nicht mit diesen Handelssträngen gerechnet hätte. Was ich außerdem noch anmerken möchte, ist, dass dieser Roman für mein persönliches Empfinden etwas zu lang geraten ist. Zweihundert Seiten weniger hätten auch nicht geschadet, würde ich behaupten. Insgesamt war das Buch zwar okay, aber nicht überragend. Einige Kritikpunkte sind mir zwar aufgefallen, aber trotzdem würde ich es euch weiterempfehlen!
 
3/5 Punkten

Kommentare:

  1. Ich überlege schon länger, ob ich das Buch lesen soll. Jetzt werde ich es wahrscheinlich erst mal ein wenig weiter unten auf meine Wunschliste setzen... Vielleicht nehme ich es mal mit, wenn ich es irgendwo günstig bekommen kann. Aber wirklich schöne Rezi <3

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  2. Du weißt ja, dass ich das Buch auch irgendwann lesen wollte... Jetzt hast dus vor mir gemacht :D

    Ich weiß nicht, ob ichs jemals lesen werde... Hab irgendwie das Gefühl, dass mir das zu kindisch ist...^^

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    1. Ich bin auf jeden Fall mal gespannt, was du dazu sagen wirst, falls du es liest :D

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  3. Das Buch hatte ich mal in der Hand, aber es hat mich einfach nicht angesprochen. Dennoch eine tolle Rezi. Liebst, Emme♥

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  4. Bei dem Buchcover hätte ich sofort gedacht das es ein reines Kinderbuch ist, aber anscheind eine Täuschung, das tut dem Buch nicht gut. Sorgt die Länge dafür, dass es zu langweiligen Passagen kommt?

    LG Piglet ♥

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    1. Ja, ich würde sagen, 400 Seiten wären ausreichend gewesen ;)

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  5. Eine tolle Rezi! :) ich war mir leider noch nie sooo sicher, das ich es wirklich kaufen muss :/ Aber trotzdem wunderschöne rezi! :)

    Glg ♥

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  6. Ich hab den ersten Band auch gelesen und fand ihn gar nicht so schlecht, allerdings ist das auch schon ein paar Jahre her. Aber ich kam mir beim lesen manchmal wie bei einem Kinderbuch vor, obwohl die Handlung nichs von einem Kinderbuch hat :) Den zweiten Band hab ich auf meinem SuB und werd ihn auch lesen, aber deine Rezi ist echt toll :)
    LG Anna ♥

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