Sonntag, 20. April 2014

Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit - Rezension

Arclight – Niemand überlebt die Dunkelheit
Von Josin L. McQuein
Erschienen im Egmont-INK-Verlag
Kostet in Deutschland als broschierte Ausgabe ca. 15€
349 Seiten
 
Inhalt (Klappentext): Die Welt ist in völliger Dunkelheit versunken. Nur das „Arclight“, eine undurchdringliche Lichtkuppel, schützt die letzten Überlebenden vor dem Grauen der ewigen Nacht. Denn draußen lauern sie … die Seelenfresser. Wer ihnen in die Hände fällt, wird einer von ihnen oder stirbt. Allein Marina überlebte eine Begegnung mit den furchtbaren Wesen. Doch der Preis dafür war hoch: Von den zwölf Rettern, die auszogen, um sie zu suchen, kehrten nur drei zurück. Und die schwer verletzte Marina hat jede Erinnerung verloren. Seitdem spürt sie den Hass der Hinterbliebenen, ihre Abscheu, ihre Angst. Denn niemand entkommt der Dunkelheit, der nicht selbst ein Teil von ihr ist … Und die Seelenfresser suchen Marina, testen immer wieder die Grenzen des Lichtwalls und brechen schließlich durch!
 
Meine Meinung: Das Cover ist sicherlich nicht das Schönste, das ich je gesehen habe, aber dennoch ist es ansprechend gestaltet und passt in gewisser Weise auch zur Geschichte. Ich war sehr gespannt auf diesen Jugendroman, da ich vor dem Lesen schon einige positive Meinungen darüber gelesen habe und bisher auch nie enttäuscht wurde von den Büchern des Egmont INK Verlages. Dies war auch dieses Mal nicht der Fall, jedoch war ich leider nicht ganz überzeugt, was an verschiedenen Kritikpunkten lag. Zum Einen fand ich die Protagonistin Marina stellenweise nicht besonders sympathisch, im Gegenteil, sie ging mir auf die Dauer ein wenig auf die Nerven und ich habe mich über ein paar ihrer Gedanken/Gespräche/Entscheidungen geärgert, da ich dies einfach nicht für realistisch hielt. Desweiteren gefiel mir auch der Schreibstil nicht sonderlich gut. Dieser war meiner Meinung nach eher unterer Durchschnitt, ich konnte mich einfach nicht so richtig hineinversetzen und in der Geschichte abtauchen. Die Story allerdings fand ich sehr gut. Es war mal etwas anderes, was ich nicht eh schon jeden Tag in anderen Büchern dieses Genres lese. Was ich außerdem noch positiv anmerken möchte, ist, dass es durchaus spannend war, obwohl mir Hauptperson und Schreibstil nicht so zusagten. Ich hatte es innerhalb weniger Stunden durchgelesen, was ein Zeichen dafür ist, dass ich es auf keinen Fall schlecht fand. Empfehlen würde ich es ab 14 Jahren!
 
3/5 Punkten




Vielen herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!


Bildquelle: www.lovelybooks.de

Kommentare:

  1. Hallo Binzi,

    ich kann deine Empfindungen absolut nachvollziehen. Bin mir noch nicht so ganz sicher, wie ich die Geschichte finde. Auf jeden Fall war es teilweise verwirrend...

    LG

    Kay

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  2. Tolle Rezension, auch wenn ich mir unsicher bin ob ich es lesen soll...

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    1. Also, es war nicht schlecht, aber gelesen haben muss man es auch nicht ;)

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  3. INK EGMONT. Das wäre schon mein erster Kritikpunkt - und meine Ablehnung gegenüber dem Buch. Das klingt vielleicht doof, aber die Zeit spare ich mir lieber für ein anderes Buch! :D

    3 von 5 ist ja trotzdem okay - und wenn die Geschichte mal etwas anderes war, dann hatte es ja auch positive Aspekte :)

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