Dienstag, 24. Juni 2014

Der Kinderdieb - Rezension

Der Kinderdieb
Von Brom
Erschienen im Knaur-Verlag
Kostet in Deutschland als Taschenbuch ca. 13€
648 Seiten
 
Inhalt (Klappentext): Leise wie ein Schatten streift ein Junge durch die Straßen von New York. Er nennt sich Peter und ist auf der Suche nach Kindern und Teenagern, die dringend Hilfe brauchen. Peter rettet sie – und bietet ihnen an, sie in sein magisches Reich zu führen, in dem niemand je erwachsen werden muss. Doch er verrät ihnen nicht, dass dieses Land im Sterben liegt und dort nicht nur magische Geschöpfe und das Abenteuer ihres Lebens auf sie warten, sondern auch größte Gefahr …
 
Meine Meinung: Das Cover gefällt mir ganz ehrlich gesagt ganz und gar nicht. Ich finde dieses Bild überhaupt nicht ansprechend und auch die Farben gefallen mir absolut nicht. Jedoch klang der Klappentext für mich recht interessant und obwohl die Meinungen zu diesem Roman eher gemischt sind, habe ich es mir gekauft, da ich der Geschichte einfach eine Chance geben wollte. Dadurch, dass es aber so viele Seiten hat, musste es erst einmal 2 Jahre bei mir warten, bis ich es dann endlich zur Hand genommen und gelesen habe. Dadurch, dass ich es während eines Lesemarathons gelesen habe, hatte ich es dann auch recht schnell durch und ich muss leider sagen, dass ich (wie viele andere Leser) nur mäßig überzeugt bin. Fangen wir erst einmal mit etwas Positivem an: Broms Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ich kam schnell voran, konnte mir alles gut vorstellen und mochte seine Art, Dinge zu beschreiben und zu erzählen. Allerdings haben mir weder die Charaktere, noch die Handlung herausragend gut gefallen. Nick, ein Straßenjunge, war mir noch recht sympathisch, alle anderen Protagonisten jedoch konnten mich mit ihrer Art nicht überzeugen. Die Handlung hat mir anfangs noch gefallen, da es mal etwas komplett anderes war als das, was man sonst jeden Tag in Jugendbüchern liest, allerdings wurde alles nach 200 Seiten zunehmend seltsamer und ich konnte mich gar nicht mehr richtig in die Geschichte fallen lassen, da ich mich teilweise wirklich gelangweilt habe oder mir nur dachte „Was soll das bitteschön?!“. Ich kann euch das Buch also nur bedingt weiterempfehlen und denke, dass man pauschal nicht sagen kann, ob das Buch nun gut oder schlecht ist, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Empfehlen würde ich es ab 15 Jahren.
 
3/5 Punkten

Kommentare:

  1. Das Buch steht schon ewige Zeiten auf meiner Wunschliste. Mal schauen ob ich es lesen werde oder nicht

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    1. Wenn ja, dann sag mir Bescheid, wie es dir gefallen hat :)

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