Samstag, 6. September 2014

Das Haus der verschwundenen Kinder - Rezension

Das Haus der verschwundenen Kinder
Von Claire Legrand
Erschienen im Heyne fliegt-Verlag
Kostet in Deutschland als Hardcover ca. 15€
315 Seiten
 
Inhalt (Quelle: Verlagsonlineseite Heyne): Das Leben in der beschaulichen Kleinstadt Belleville ist genau so, wie die zwölfjährige Victoria es gern hat: übersichtlich, vorhersehbar und aufgeräumt. Und Victoria mit ihrem strengen Zopf, den ordentlichen Kleidern und den hervorragenden Noten passt perfekt nach Belleville. Eine einzige Unregelmäßigkeit erlaubt sie sich: den verträumten und vergesslichen Lawrence, der so ganz das Gegenteil von ihr ist. Lawrence ist ihr bester Freund. Als er plötzlich spurlos verschwindet, ist es allerdings vorbei mit Victorias geordnetem Alltag. Sie würde es nie zugeben, aber sie vermisst ihn furchtbar. Daher stellt sie auf eigene Faust Nachforschungen an. Was Victoria entdeckt, gefällt ihr gar nicht: Unter der glatten Oberfläche von Belleville verbirgt sich ein dunkles Geheimnis. Eines, das offenbar in der Erziehungsanstalt von Mrs. Cavendish seinen Ausgang nimmt. Die rebellischen Kinder, die dorthin geschickt werden, kommen ungewöhnlich still und brav zurück – oder gar nicht mehr. Steckt Mrs. Cavendish hinter Lawrences Verschwinden?
 
Meine Meinung: Als erstes ist mir an diesem neuen Jugendbuch, das vom Hersteller ab 12 Jahren empfohlen wird, die tolle Aufmachung aufgefallen. Das Cover spricht mich total an und auch innen ist es wunderschön gestaltet. Vor allem die schwarz-weiß Zeichnungen, die immer wieder zwischendrin mit eingebaut sind, finde ich super und haben die Geschichte für mich etwas aufgelockert. Bevor ich es gelesen habe, habe ich schon einige Rezensionen von anderen Buchbloggern darüber gelesen und in vielen stand, dass sie persönlich es eher nicht ab 12 Jahren empfehlen würden, da es teilweise doch etwas brutal ist. Dem kann ich nur zustimmen, ich würde es eher ab 14 Jahren empfehlen, wobei das natürlich immer darauf ankommt, was man sonst liest, bzw. wie weit man vom Kopf her schon ist. Nun aber zu meiner Meinung zum Buch. Claire Legrands Schreibstil war leider nicht 100%ig meins. Ich fand ihn okay, aber ich fand ihn zu platt, zu wenig beschreibend, sodass ich mich nie komplett in die Geschichte hineinversetzen konnte. Charaktere und auch die Handlung konnten mich allerdings ziemlich begeistern. Mit der Protagonistin Victoria hatte ich anfangs zwar ein paar kleine Probleme, das legte sich dann aber nach kurzer Zeit und ich mochte sie dann recht gerne. Die Geschichte war mal etwas anderes, was mir ziemlich gut gefallen hat. Obwohl es ein paar kleine Schwächen aufzuweisen hat, möchte ich es gerne an euch weiterempfehlen und wünsche euch viel Spaß mit diesem Abenteuer!
 
3,5/5 Punkten
 

Bildquelle: www.lovelybooks.de

Kommentare:

  1. Tolle Rezension :) ich werde das Buch mal auf meine Wunschliste setzen

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  2. Wirklich eine schöne Rezi! :)
    Ich werde das Buch aber wohl trotzdem nicht lesen, weil es mich einfach nicht so anspricht und wahrscheinlich eher für jüngere ist... :D

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    1. Danke :) Ja, das stimmt :) Ich denke, dass es dir auch nicht sonderlich gut gefallen würde :D

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