Dienstag, 10. März 2015

Mordsommer - Rezension


Mordsommer
Von Rudi Jagusch
Erschienen im Heyne-Verlag
Kostet in Deutschland als Taschenbuch ca. 10€
460 Seiten
 
Inhalt (Klappentext): Ein anonymer Brief erreicht die angehende Oberstaatsanwältin Nina Lehmann. Die Enthüllung eines streng gehüteten Geheimnisses würde ihre Karriere ruinieren. Doch sie will sich nicht einschüchtern lassen und fährt zu dem im Brief genannten abgelegenen Ort in der Eifel. Zu ihrer Überraschung ist sie nicht allein einbestellt worden. Nach und nach treffen weitere fünf Mitglieder ihrer alten Schulclique ein, die ebenfalls etwas zu verbergen haben. Ein grauenhaftes Psychospiel beginnt.
 
Meine Meinung: Das Cover hätte mich in der Buchhandlung wahrscheinlich nicht besonders angesprochen, da es für mich vielen anderen Thrillern sehr ähnlich sieht. Die Kurzbeschreibung hat ihren Zweck aber erfüllt und ich wurde sofort neugierig auf das Buch. Relativ bald nachdem es bei mir ankam, begann ich dann auch schon zu lesen und war innerhalb eines Tages fertig, denn die Seiten ließen sich nur so weglesen und man merkte gar nicht, wie die Zeit verging. Die Schriftgröße ist sehr angenehm und Rudi Jagusch hat einen recht einfachen Schreibstil, der mir gut gefallen hat und der es dem Leser ermöglicht, geradezu über die Zeilen zu fliegen. Die Idee der Handlung war sicherlich nicht das Non-Plus-Ultra, aber mir hat die Geschichte gut gefallen und auch die Charaktere waren ziemlich gut ausgearbeitet, wie ich finde. Hier und da gab es ein paar langweiligere Stellen, die jedoch von umso fesselnderen Szenen wettgemacht wurden. Teilweise hatte ich sogar etwas Gänsehaut. Empfehlen kann ich diesen Thriller auf jeden Fall, allerdings ist er für mich persönlich kein absolutes Must-read.
 
3,5/5 Punkten

Bildquelle: Verlagsonlineseite Randomhouse

Kommentare:

  1. Hi Binzi,

    danke für deine Rezi, die mir gut gefällt. Ich habe das Buch auch auf dem SUB und freue mich, es bald zu lesen.
    Liebe Grüße,
    Uwe

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