Mittwoch, 1. April 2015

Kellerkind - Rezension


Kellerkind
Kellerkind

Von Nicole Neubauer

Erschienen im blanvalet-Verlag

Kostet in Deutschland als broschierte Ausgabe ca. 10€

414 Seiten

 

Inhalt: Rose Benninghoff, eine sehr erfolgreiche Anwältin, wird grausam ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden. Im Keller stößt die Polizei auf den vierzehnjährigen Oliver Baptiste. Sein Körper ist mit Blutergüssen und Schnittwunden übersät und seine Hände sind blutverschmiert. Doch er kann sich an nichts erinnern und weiß selbst nicht genau, woher die Verletzungen kommen. Der Münchner Hauptkommissar Waechter nimmt zusammen mit seinen Kollegen die Jagd nach dem Märder auf. Jedoch verschwindet die Grenze zwischen Freund und Feind zunehmend und ein altes Verbrechen wird entdeckt …

 

Meine Meinung: Die Aufmachung ist zwar nichts Besonderes, aber dennoch recht ansprechend, finde ich. Man weiß auf jeden Fall sofort, dass es sich hierbei um einen Krimi handelt, was grundsätzlich nicht unbedingt zu meinen Lieblingsgenres gehört. Die Kurzbeschreibung klang aber in meinen Ohren sehr interessant und ich freute mich schon darauf, das Buch zu lesen. Nicole Neubauers Schreibstil gefiel mir ganz gut, denn er lässt sich einfach und schnell lesen. Außerdem weiß sie, wie sie Spannung aufbauen kann und den Leser dazu bringt, ein Kapitel nach dem nächsten zu verschlingen. Die Charaktere sind meiner Meinung nach allesamt in Ordnung, jedoch hätten sie noch deutlich besser ausgearbeitet werden können und leider war niemand dabei, den ich zu 100% sympathisch fand. Im Verlauf der Handlung fühlte ich mich durchweg gut unterhalten, im Nachhinein muss ich allerdings anmerken, dass die Geschichte eher 08/15 ist. Sie ist keinesfalls schlecht, wie gesagt, ich hatte ein paar schöne Lesestunden, aber ich würde das Buch auch nicht als Must-read bezeichnen. Empfehlen kann ich es aber trotzdem guten Gewissens!

 

3,5/5 Punkten

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