Montag, 10. August 2015

Das Institut der letzten Wünsche - Rezension


9783426653654Das Institut der letzten Wünsche

Von Antonia Michaelis

Erschienen im Knaur-Verlag

Kostet in Deutschland als Hardcover ca. 20€

496 Seiten

 

Inhalt (Klappentext): Die verträumte Mathilda arbeitet für eine Organisation, die sterbenden Menschen ihre letzten Wünsche erfüllt. Ein letztes Mal Schneeflocken spüren mitten im Hochsommer, Maria Callas live erleben oder in einem stillgelegten Vergnügungspark Riesenrad fahren – alles kein Problem, kleine Tricks inbegriffen. Das ändert sich, als Mathilda Birger begegnet. Er wünscht sich, vor seinem Tod noch einmal seine frühere Freundin Doreen und ihr gemeinsames Kind wiederzusehen. Mathilda soll sie für ihn suchen – nur will sie Doreen eigentlich gar nicht finden, denn sie hat sich auf den ersten Blick in Birger verliebt.

 

Meine Meinung: Das Cover hat mir schon auf den ersten Blick total gefallen. Das Motiv ist wunderschön und die Farbkombination entspricht genau meinem Geschmack. Als ich dann sah, dass dieser Roman von Antonia Michaelis, eine meiner liebsten Autorinnen, geschrieben wurde, war mir sowieso schon klar, dass ich „Das Institut der letzten Wünsche“ unbedingt lesen muss. Die Kurzbeschreibung klang auch sehr interessant und vor allem mal nach einer ganz neuen Idee, sodass ich mich schon sehr darauf freute, in diese Geschichte abzutauchen. Zuvor hatte ich nur Jugendbücher der Autorin gelesen, war aber immer begeistert (vor allem „Der Märchenerzähler“ hat es mir sehr angetan) und nun wahnsinnig gespannt darauf, wie ich mit einem Roman für Erwachsene von Antonia Michaelis zurechtkommen würde. Von Anfang an hat mir das Buch sehr gut gefallen, denn ich konnte mich in die Protagonistin Mathilda, die mir sympathisch war, hineinversetzen, hatte jede Szene genau vor Augen und mochte die Idee der Geschichte. Antonia Michaelis‘ Schreibstil liebe ich sowieso abgöttisch, allerdings kam es mir so vor, als wäre er in diesem Roman etwas weniger außergewöhnlich und fantastisch als in ihren Jugendromanen. Vielleicht waren meine Erwartungen aber auch einfach etwas zu hoch. Hin und wieder gab es ein paar Stellen, die ich etwas zu sehr in die Länge gezogen fand und bei denen ein wenig Langeweile aufkam, jedoch überwogen die schönen Momente des Buches und ich kann euch das Buch deshalb nur ans Herz legen!

 

4/5 Punkten


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