Freitag, 28. August 2015

Niemand liebt November - Rezension


Niemand liebt November

Von Antonia Michaelis

Erschienen im Oetinger-Verlag

Kostet in Deutschland als Hardcover ca. 18€

432 Seiten

 

Inhalt (Klappentext): Kurz vor Ambers sechstem Geburtstag verschwanden ihre Eltern auf unerklärliche Weise. Jetzt ist Amber, die eigentlich November heißt, 17 Jahre alt und glaubt, eine Spur zu haben. Doch was hat es mit dem Jungen auf sich, der in dem erleuchteten Zelt ein Buch liest, sich aber in Luft auflöst, sobald sie sich ihm nähert? Welche Ziele verfolgt der Kneipenwirt, zu dem sie sich immer stärker hingezogen fühlt, und der immer für sie da zu sein scheint? Steckt er vielleicht sogar hinter den anonymen Drohungen, die sie erhält? Amber muss sich entscheiden: zwischen ihrer zerstörerischen Vergangenheit und dem Aufbruch in die Zukunft.

 

Meine Meinung: Das Cover passt sehr gut zum Inhalt des Buches und hat mich schon auf den ersten Blick angesprochen. Da ich bereits drei andere Jugendbücher und einen Erwachsenenroman der Autorin gelesen habe und ich bisher nie enttäuscht wurde („Der Märchenerzähler“ gehört sogar zu meinen absoluten Lieblingsbüchern!), war ich natürlich sehr gespannt auf dieses Werk und freute mich schon wahnsinnig darauf, es zu lesen. Als es dann in mein Regal einziehen durfte, habe ich es allerdings noch eine ganze Weile ungelesen dort rumstehen lassen, weil ich auf den richtigen Zeitpunkt warten wollte, denn die Geschichten von Antonia Michaelis sind immer sehr bewegend, berührend und mitreißend und ich muss dazu in der richtigen Stimmung sein. Die Kurzbeschreibung klang ziemlich geheimnisvoll und mysteriös und so würde ich das Buch auch beschreiben. Amber, bzw. November, ist eine außergewöhnliche Protagonistin, mit der ich mich zwar nicht unbedingt identifizieren konnte, die mir jedoch auf Anhieb sehr sympathisch war. Im Laufe der Zeit kommen einige Eigenschaften von ihr ans Licht, mit denen ich gar nichts anfangen konnte, größtenteils kam ich aber ganz gut mit ihr klar, sie ist aber sicherlich nicht meine liebste Protagonistin in einem Buch. Was mir jedoch – und damit habe ich auch schon vor dem Lesen fest gerechnet – wieder unglaublich gut gefallen hat, war Antonia Michaelis‘ Schreibstil, den ich überhaupt nicht beschreiben kann. Sie schafft es jedenfalls immer wieder, mich völlig in ihren Bann zu ziehen und sie weiß definitiv, wie man Spannung aufbaut, sodass der Leser wissen möchte, was als nächstes geschieht. Auch die Idee der Handlung und der Handlungsverlauf haben mir gut gefallen. Insgesamt war ich, dadurch, dass Amber mir nicht zu 100% sympathisch war, nicht ganz so begeistert wie von den anderen Jugendbüchern, die ich von der Autorin gelesen habe, ich kann euch „Niemand liebt November“ aber dennoch sehr ans Herz legen (ab 16 Jahren)!

 

4/5 Punkten


Bildquelle: www.lovelybooks.de

Kommentare:

  1. Huhu liebe Binzi ♥
    'Niemand liebt November' liegt schon seit einer kleinen Ewigkeit auf meinem SUB (nun ja, eigentlich genau 3 Monate da ich es zu meinem Geburtstag bekommen habe ^-^) und ich bin schon sehr gespannt aufs Lesen. Von Antonia Michaelis habe ich auch noch 'Der Märchenerzähler' auf dem SUB, da ich mir das Buch ertauschen konnte. Gelesen habe ich es schon einmal, aber damals hatte ich es nur ausgeborgt und das ist schon lange her. Deshalb freue ich mich schon sehr darauf diese tolle Geschichte noch einmal erleben zu dürfen. (:

    Alles Liebe,
    Jasi ♥

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich glaube, das Buch muss ich demnächst auch mal wieder lesen :)

      Löschen
  2. Ich fand das Buch damals auch sehr interessant, wobei ich es gut fand, dass die Protagonistin nicht perfekt war, irgendwie hat es das einprägsam gemacht. Mal schauen wie Nashville ist ;)

    LG Piglet <3

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Mir geht es auch gar nicht darum, dass sie perfekt sein soll, aber ich mochte ihre Art einfach nicht so wirklich ;)

      Löschen