Samstag, 19. September 2015

Für alle Tage, die noch kommen - Rezension


9783426653715
Für alle Tage, die noch kommen

Von Teresa Driscoll

Erschienen im Droemer-Knaur-Verlag

Kostet in Deutschland als Hardcover ca. 17€

361 Seiten

 

Inhalt (Klappentext): Wie sage ich meinem Kind, dass ich sterben muss? Gar nicht, beschließt Eleanor, als sie von ihrer Brustkrebserkrankung erfährt. Ihre achtjährige Tochter Melissa soll so lange wie möglich eine unbeschwerte Kindheit haben. Stattdessen sammelt Eleanor Gedanken, Erinnerungen und gemeinsame Erlebnisse in einem Buch, das sie bei ihrem Anwalt hinterlegt. Wie fühlt es sich an, wenn die Mutter ohne Abschied geht? Auch siebzehn Jahre danach fühlt Melissa sich unvollständig. Gerade hat sie den Heiratsantrag ihres Freundes Sam abgelehnt, den sie doch innig liebt. Da bekommt sie ein kleines Buch zugestellt – ein Buch, aus dem noch einmal ihre Mutter zu ihr spricht. Es ist voller Rezepte, für die Küche und fürs Leben. Und voller Liebe. Melissa beginnt zu verstehen, was Eleanor für sie getan hat. Sie erkennt, wie sehr sie geliebt wurde. Und sie weiß jetzt, dass sie es auch kann: der Liebe vertrauen.

 

Meine Meinung: Mich hat das Cover auf den ersten Blick schon angesprochen, als das Buch überraschend bei mir ankam und freute mich sehr, es zu lesen, da es vom Klappentext her ziemlich genau nach dem klang, was ich momentan recht gerne zwischen all den Jugendbüchern lese. Deshalb begann ich auch sehr bald, es zu lesen und merkte von Anfang an, dass mir diese Geschichte gefällt. Teresa Driscolls Schreibstil war nach meinem Geschmack und passte vor allem hervorragend zum Inhalt des Buches, der teilweise sehr traurig und emotional war, teilweise aber auch lustige bzw. einfach schöne Szenen beinhaltete. Erzählt wird die Geschichte in einzelnen Kapiteln, die von den verschiedenen Charakteren berichten und auch in der Zeit „springen“. Hier muss ich sagen, war ich manchmal etwas verwirrt, weil ich mir nicht immer merken konnte, wann sich die Ereignisse gerade abspielen, aber das war kein großes Problem, da man ja einfach kurz zurückblättern kann an den Anfang des Kapitels. Eleanor, die Mutter, war mir zwar sympathisch, jedoch konnte ich nicht all ihre Entscheidungen nachvollziehen. Aber ich denke, das liegt daran, dass man sich als Außenstehender nie ganz in eine solche Situation hineinversetzen kann und im Ernstfall sowieso anders handeln würde als wenn man sich vorher Gedanken dazu macht. Melissa, die eigentliche Protagonistin des Buches, mochte ich ebenfalls gerne und in sie konnte ich mich wunderbar hineinversetzen. Auch die Nebencharaktere waren relativ gut ausgearbeitet, finde ich. Insgesamt ist „Für alle Tage, die noch kommen“ definitiv ein lesenswerter Roman, den ich euch gerne weiterempfehle!

 

3,5/5 Punkten


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