Samstag, 17. Oktober 2015

Die wirkliche Wahrheit - Rezension


Die wirkliche Wahrheit

Von Dan Gemeinhart

Erschienen im Königskinder-Verlag

Kostet in Deutschland als Hardcover ca. 17 Euro

253 Seiten

 

Inhalt (Klappentext): Mark ist ein ganz normaler Junge. Eigentlich. Er hat einen Hund namens Beau und eine beste Freundin namens Jessie. Er fotografiert gerne und träumt davon eines Tages einen Berg zu besteigen.
Aber in einer Hinsicht ist er anders. Mark ist krank. Krankenhaus krank. So krank, dass er vielleicht nicht wieder gesund wird.
Mark haut ab – Beau immer an seiner Seite. Im Gepäck seine Kamera, sein Notizbuch und einen Plan, wie der den Gipfel von Mount Rainier erreichen kann. Und wenn es das Letzte ist, was er tut.
Eine Geschichte über einen Jungen, der einen Berg besteigt und über ein Mädchen, das zurückbleibt. Eine Geschichte über große Fragen und kleine Augenblicke. Und über stillen Mut, Entschlossenheit und den treusten Hund der Welt.

 

Meine Meinung: Das Cover gefällt mir zwar eigentlich nicht so gut, da mir die Farbgestaltung nicht zusagt, aber angesprochen hat es mich trotzdem auf eine gewisse Weise und ich wollte wissen, worum es in diesem Jugendbuch geht. Die Kurzbeschreibung machte mich dann sehr neugierig und da ich im Allgemeinen sehr gerne ernstere Bücher lese, die aber vielleicht nicht nur traurig sind, freute ich mich schon total darauf, es bald zu lesen. Sobald es bei mir angekommen war, nahm ich es mir auch schon zur Hand und las es dann innerhalb eines Tages komplett durch, da es lediglich 250 Seiten umfasst und die Kapitel zudem recht kurz gehalten sind. Mark, der Protagonist, war mir zwar nicht unsympathisch, allerdings konnte ich auch keine richtige Verbindung zu ihm aufbauen. Ich denke, das lag daran, dass wir ihn als Leser gar nicht so genau kennengelernt haben auf diesen wenigen Seiten. Was ich sehr schön fand, ist, dass Marks Hund Beau eine ziemlich große Rolle zukommt und er häufig erwähnt wird. So wird die intensive Beziehung zwischen den beiden verdeutlicht. Die Grundidee der Handlung gefiel mir wirklich gut, allerdings haperte es meiner Meinung nach ein wenig an der Umsetzung. Mir persönlich hat Dan Gemeinharts Schreibstil nicht ganz so gut gut gefallen wie der vieler anderer Autoren und ich finde, dass zu dieser Geschichte ein etwas melancholischerer Stil noch besser gepasst hätte. Trotzdem hatte ich auf jeden Fall eine schöne Lesezeit mit „Die wirkliche Wahrheit“ und empfehle das Buch ab 12 Jahren weiter!

 

3/5 Punkten


Bildquelle: www.carlsen.de

Kommentare:

  1. Tolle Rezension:)
    Ich habe von dem Buch ehrlich gesagt noch nicht viel gehört. Durch deine Rezi hast du mich neugierig auf das Buch gemacht

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    1. Danke :) Viel Spaß, wenn du es liest!

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