Donnerstag, 23. Juni 2016

Ich lass dich nicht los - Rezension



Ich lass dich nicht losIch lass dich nicht los

Von Madeleine Reiss
Erschienen im Goldmann-Verlag
Kostet in Deutschland als Taschenbuch ca. 10 Euro
350 Seiten

Inhalt (Klappentext): „Ich hab dich lieb, jeden und jeden Tag.“ Unzählige Male hat Carrie diesen Satz zu ihrem fünfjährigen Sohn Charlie gesagt, so auch an jenem Sommertag an der Küste von Norfolk, als ein langer Schatten auf ihr Leben fiel: Sie hatte nur für einen Moment die Augen geschlossen, und als sie sie wieder aufschlug, war Charlie fort. Auch drei Jahre später bestimmt dieses traumatische Ereignis noch Carries Leben, als sie zufällig die alleinerziehende Mutter Molly kennenlernt. Doch noch können die beiden Frauen nicht ahnen, dass an jenem Tag am Strand eine Verbindung entstanden ist, die ihrer beider Schicksal bestimmen wird...

Meine Meinung: Aufgefallen ist mir der Roman „Ich lass dich nicht los“ durch sein schönes Cover, das vor allem durch den Schmetterling ein Blickfang ist. Ich war sofort neugierig, worum es in dem Buch wohl gehen könnte und habe die Kurzbeschreibung gelesen. Danach konnte ich einfach nicht mehr anders und wollte es unbedingt ganz bald lesen, da mich wahnsinnig interessierte, was es mit Carrie, ihrem Sohn Charlie und Molly auf sich hat. Kurze Zeit nachdem es bei mir ankam, begann ich auch schon zu lesen. Nach wie vor war ich total gespannt auf die Lektüre, merkte aber schon auf den ersten Seiten, dass Madeleine Reiss‘ Schreibstil nicht 100%ig meins ist. Er war keinesfalls schlecht, aber einfach nicht ganz die Art des Schreibens, die mir gut gefällt und mich fesseln kann. Jedoch wollte ich natürlich trotzdem erfahren, was alles in dem Roman, bzw. Drama, passieren wird. „Ich lass dich nicht los“ war kein Buch, das ich in einem Rutsch durchlesen konnte, hierfür hat für mich die Spannung einfach nicht ausgereicht, aber verteilt auf ein paar Tage ließ es sich doch ganz gut lesen. Carrie und Molly, die beiden Hauptpersonen, waren solide ausgearbeitet, Mollys Sohn Max wuchs mir sogar richtig ans Herz. Die Nebencharaktere hatte ich nicht ganz so genau vor Augen, aber das hat mich nicht sonderlich gestört und fällt mir eigentlich auch erst jetzt beim Reflektieren des Buches durch das Schreiben dieser Rezension wirklich auf. Die Idee der Handlung gefiel mir gut und ich kann insgesamt sagen, dass mir das Buch zwar gefallen hat, es mich aber doch ein klein wenig enttäuscht hat, da ich mir einfach ein wenig mehr davon erhofft hatte.

3/5 Punkten


Bildquelle: www.blogger.randomhouse.de

1 Kommentar:

  1. Hey,
    mir ging es beim Lesen des Romanes ähnlich. Einerseits fand ich es zwar interessant zu lesen, was passiert, der Spannungsbogen war aber auch nicht so packend aufgebaut.
    Tolle Rezension :-)
    viele Grüße
    Emma

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