Montag, 25. Juli 2016

Der große Trip - Rezension



http://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Strayed_CDer_grosse_Trip_142643.jpgDer große Trip – Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst

Von Cheryl Strayed
Erschienen im Goldmann-Verlag
Kostet in Deutschland als Taschenbuch ca. 10 Euro
442 Seiten

Inhalt (Klappentext): „Die Frau mit dem Loch im Herzen, das war ich.“ Gerade 26 geworden, hat Cheryl Strayed das Gefühl, alles verloren zu haben. Und so trifft sie die folgenreichste Entscheidung ihres Lebens: die mehr als tausend Meilen des Pacific Crest Trail zu wandern, durch die Wüsten Kaliforniens, über die eisigen Höhen der Sierra Nevada, durch die Wälder Oregons bis zur „Brücke der Götter“ im Bundesstaat Washington – allein, ohne Erfahrungen und mit einem Rucksack auf dem Rücken, den sie „Monster“ nennt. Diese Reise führt Cheryl Strayed bis an ihre Grenzen und darüber hinaus...

Meine Meinung: Das Cover und der Titel haben mich vom ersten Moment an, in dem ich das Buch in der Buchhandlung entdeckte, sehr angesprochen und neugierig gemacht. In letzter Zeit interessiere ich mich sehr für das Wandern, insbesondere für Trail-Hiking und da ist mir der Wanderschuh natürlich sofort ins Auge gestochen. Auch die Kurzbeschreibung hörte ich interessant an und so überlegte ich gar nicht lange, sondern ging zur Kasse und kaufte mir dieses Buch. Schon wenige Tage später begann ich dann zu lesen, da ich einfach wahnsinnig gespannt war auf Cheryl Strayed’s Erlebnisse auf dem Pacific Crest Trail in den USA. Während dieser tausend Meilen, die sie dort zu Fuß zurückgelegt hat, schrieb sie Tagebuch und auf Grundlage dieser Notizen entstand wiederum „Der große Trip“. Ich merkte schon auf den ersten Seiten, dass mir das Buch wunderbar gefallen wird, da ich Cheryl Strayed’s Schreibstil total gerne mochte. Ich wollte kein Wort verpassen, weshalb ich eher langsam las, was mich aber gar nicht störte, da ich auf diese Weise jedes Wort genießen konnte und alles genau vor Augen hatte – die Natur, Cheryl selbst, die anderen Wanderer, die sie auf ihrer Reise traf, und so weiter. Ich kam mir teilweise ein wenig so vor, als wäre ich selbst auf dem PCT und würde meinen Körper bis an seine Grenzen und sogar darüber hinaus bringen. Zwar ist Cheryl vielleicht nicht unbedingt die Frau, mit der ich mich super identifizieren kann, da wir bei einigen Dingen eindeutig andere Ansichten haben, dennoch hat es mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen und ich konnte mich in sie hineinversetzen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich mich wunderbar unterhalten gefühlt habe und eine tolle Zeit mit „Der große Trip“ hatte. Deshalb kann ich das Buch mit gutem Gewissen an euch weiterempfehlen: Es lohnt sich!

4,5/5 Punkten


 Bildquelle: www.randomhouse.de

1 Kommentar:

  1. Tolle Rezension!
    Ich habe dieses Buch geliebt und plane momentan auch schon meinen nicht-ganz-so-großen Trip! :)

    Liebe Grüße, Marie

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