Samstag, 30. Juli 2016

Was ich dich träumen lasse - Rezension



Was ich dich träumen lasseWas ich dich träumen lasse

Von Franziska Moll
Erschienen im Loewe-Verlag
Kostet in Deutschland als gebundene Ausgabe ca. 15 Euro
251 Seiten

Inhalt (Klappentext): Elena hat ihr Glück gefunden – mit Rico. Doch ein schwerer Autounfall reißt Rico aus Elenas Leben in die Tiefen eines Komas. Tag für Tag zeigt Elena ihm nun, was das Leben für ihn bereithält, und wofür es sich lohnt, zurückzukommen: für ihre Liebe.
Elena ist bis in die Tiefe ihrer Seele erschüttert. Ein Leben ohne Rico ist für sie nicht denkbar, nicht fühlbar. Wie kann sie Rico in der Schwärze seines Komas helfen? Dann findet sie auf seinem Computer eine Liste: die Top Ten der Dinge, die Rico vor seinem Tod noch erleben und tun wollte. Elena fasst einen Entschluss: Solange Rico nicht selbst sein Leben leben kann, wird sie seine Top Ten abarbeiten und ihm jeden Tag von ihren Erfahrungen berichten.
Ihr zur Seite steht ganz unerwartet ein hartgesottener junger Krankenpfleger, der für jede Gelegenheit den unpassendsten Spruch parat hat. Seine Freundschaft hilft Elena, Rico nah zu bleiben und die Hoffnung nicht aufzugeben. Sie weiß, es lohnt sich, bis zum Ende zu kämpfen.

Meine Meinung: Die äußere Gestaltung des Jugendromans gefällt mir außerordentlich gut. Die Farbgestaltung ist sehr ansprechend, mir gefällt der Titel und allgemein hat „Was ich dich träumen lasse“ mich schon auf den ersten Blick angesprochen. Lange Zeit stand es auf meiner Wunschliste, bis ich mich dann auf der Leipziger Buchmesse 2016 spontan bei Franziska Molls Signierstunde dazu entschieden habe, es mir zu kaufen. Gelesen habe ich es nun einige Monate später und muss leider zugeben, dass ich ziemlich enttäuscht bin. Von Franziska Moll habe ich vor einiger Zeit bereits „Egal wohin“ gelesen, welches mir gut gefallen hat. Von der Kurzbeschreibung her hat mir auch dieser Roman zugesagt, jedoch gefiel mir die Umsetzung absolut nicht. Vor allem mit dem Schreibstil konnte ich einfach nichts anfangen. Lauter kurze, aneinandergereihte Hauptsätze mit der immergleichen Satzstruktur „Subjekt – Prädikat – Objekt“, was auf Dauer einfach total langweilig war und mir eher so vorkam, als hätte es ein Grundschüler geschrieben. Des Weiteren konnte ich mich nicht so wirklich in Elena hineinversetzen. Dies kann natürlich auch an den abgehakten Sätzen liegen, jedoch war sie mir auch im Allgemeinen nicht sonderlich sympathisch. Zwar war ich schnell mit dem Buch fertig, da es recht dünn ist und auch einfach zu lesen (leider zu einfach, meiner Meinung nach), jedoch finde ich trotzdem, dass ich diese Zeit besser in ein anderes Werk hätte investieren sollen. Insgesamt lässt sich sagen, dass die Idee der Handlung zwar gut ist, es aber eindeutig an der Umsetzung gehapert hat und ich euch „Was ich dich träumen lasse“ somit eher nicht empfehlen würde.

2/5 Punkten


 Bildquelle: www.loewe-verlag.de

Kommentare:

  1. Schade, wenn es am Schreibstil scheitert. Gerade, wenn dir ein anderes Buch der Autorin schon gefallen hat, ist das echt blöd. Wenn die Sätze alle gleich aufgebaut sind, wird es aber wirklich schnell langweilig.

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    1. Hab mich auch echt gewundert, dass der Schreibstil hier so merkwürdig war, hatte das von "Egal wohin" anders in Erinnerung.

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