Sonntag, 23. Oktober 2016

So wie die Hoffnung lebt - Rezension



9783426519059So wie die Hoffnung lebt

Von Susanna Ernst
Erschienen im Knaur-Verlag
Kostet in Deutschland als broschierte Ausgabe ca. 10 Euro
478 Seiten

Inhalt (Klappentext): Als sich Katie und Jonah kennenlernen, geschieht ein kleines Wunder: Der sensible Junge dringt mit viel Einfühlungsvermögen und seinem außergewöhnlichen Talent für die Malerei zu dem Mädchen durch, das sich nach einer fürchterlichen Familienkatastrophe von allem zurückgezogen hat und verstummt ist. Katie beginnt wieder zu sprechen. Doch als aus ihrer Freundschaft viele Jahre später zarte Liebe keimt, schlägt das Schicksal erneut zu …

Meine Meinung: Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich das Buch auf den ersten Blick nicht so richtig angesprochen hat, da mir das Cover so gar nicht gefällt. Vor allem die Farbgestaltung finde ich alles andere als schön. Doch aufgrund dessen, dass ich eine Leseprobe des Romans zugesendet bekommen habe, habe ich trotzdem mal in die ersten Seiten hineingelesen – und siehe da: Diese ersten Seiten haben mich ziemlich neugierig auf die Geschichte gemacht. Deshalb habe ich mich umso mehr gefreut, als das Buch dann als Ganzes bei mir ankam und ich anfangen konnte zu lesen. Ich brauchte anfangs ein paar Kapitel, um mich wirklich zurecht zu finden in Katies und Jonahs Geschichte. Nach dieser Einlesezeit war ich dann aber hin und weg von dem Buch und hätte es am liebsten in einem Rutsch gelesen (was leider aus Zeitgründen nicht möglich war). Katie und Jonah erzählen die Handlung abwechselnd aus ihrer Sicht, was mir total gut gefallen hat, da man so beide Seiten genauer kennenlernt. Die beiden Protagonisten waren mir von Anfang an sympathisch und ich konnte mich problemlos in sie hineinversetzen – sowohl in ihre Kindheit, als auch einige Jahre später, wenn die zwei schon erwachsen sind. Susanna Ernsts Schreibstil konnte mich ebenfalls überzeugen, sodass ich tatsächlich keine Kritikpunkte zu nennen habe. Hier und da fehlte vielleicht noch ein bisschen „Zauber“, um das Buch perfekt zu machen, aber das ist eher Meckern auf hohem Niveau. Gegen Ende kam noch eine Wendung, die mich ziemlich überrascht hat, mich aber positiv zurückgelassen hat. Ich kann den Roman also nur weiterempfehlen!

4,5/5 Punkten


Bildquelle: www.droemer-knaur.de

Kommentare:

  1. Schön, dass dir das Buch am Ende doch nich gefallen hat, obwohl der erste Eindruck nicht so gut war.

    LG Piglet ♥

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  2. Hey liebe Binzi <3

    das Buch läuft mir in letzter Zeit irgendwie immer wieder über den Weg. Auch du machst mich mit deiner schönen Rezi echt neugierig darauf.

    Liebste Grüße,
    Ally

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