Samstag, 26. November 2016

Wildblumen im Schnee - Rezension



Wildblumen im SchneeWildblumen im Schnee

Von Cheryl Strayed
Erschienen im Goldmann-Verlag
Kostet in Deutschland als Taschenbuch ca. 10 Euro
475 Seiten

Inhalt (Quelle: www.randomhouse.de): Auch wenn das Verhältnis zu ihrer Mutter nicht immer einfach war, so freut sich die 20-jährige College-Studentin Claire Wood auf den Besuch bei ihrer Familie, die in einer ländlichen Gegend Minnesotas wohnt. Was Claire dann aber zu Hause erfährt, zieht ihr den Boden unter den Füßen weg: Ihre Mom Teresa ist unheilbar an Krebs erkrankt – mit nur 38 Jahren. Für die Woods beginnt eine Zeit der Angst und Verzweiflung. Während ihr Stiefvater Bruce beinahe am Leid seiner Frau zerbricht und ihr jüngerer Bruder Josh sich ganz zurückzieht, versucht Claire, die Familie zusammenzuhalten. Denn sie erkennt: Auch im größten Kummer entsteht Hoffnung, wenn man füreinander da ist ...

Meine Meinung: Vor ein paar Monaten habe ich „Der große Trip“ gelesen – eine Art Autobiographie von Cheryl Strayed über ihre Wanderung auf dem PCT, dem Pacific Crest Trail, die mir unheimlich gut gefallen hat. Das Buch war ein richtiges Highlight für mich, sodass ich mich schon total auf ihren ersten Roman freute, in den sie Erfahrungen aus ihrem Privatleben mit einfließen hat lassen. Kurz nachdem es bei mir angekommen war, begann ich auch schon zu lesen – und war ein klein wenig enttäuscht, wenn ich ehrlich bin. Zwar hat mich die Geschichte von „Wildblumen im Schnee“ sehr interessiert und ich war schon aufgrund des Covers und Klappentexts neugierig, jedoch konnte mich das Buch nicht so wirklich begeistern. Seltsamerweise hat mir Cheryl Strayeds Schreibstil in diesem Roman nicht so zugesagt, obwohl ich ihn in ihrem anderen Buch auf jeden Fall gut fand. Leider habe ich es die ganze Zeit über nicht so ganz geschafft, in die Geschichte abzutauchen und mich komplett in die Charaktere hineinzuversetzen. Grundsätzlich fand ich die Protagonisten zwar ganz sympathisch, aber mir persönlich waren sie nicht gut genug ausgearbeitet, als dass sie mir hätten ans Herz wachsen können. Die Handlung gefiel mir trotzdem noch gut, sodass ich immerhin noch Freude am Lesen des Buches hatte, aber wirklich gefesselt war ich nie, was ich ziemlich schade fand. Insgesamt ist „Wildblumen im Schnee“ kein schlechtes Buch, aber für mich war es wohl nicht ganz das Richtige.

3/5 Punkten


Bildquelle: www.blogger.randomhouse.de

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