Samstag, 3. Dezember 2016

Ich gebe dir die Sonne - Rezension



Ich gebe dir die SonneIch gebe dir die Sonne

Von Jandy Nelson
Erschienen im cbt-Verlag
Kostet in Deutschland als Hardcover ca. 18 Euro
474 Seiten

Inhalt (Klappentext): Am Anfang sind Jude und ihr Zwillingsbruder Noah unzertrennlich. Noah malt ununterbrochen und verliebt sich Hals über Kopf in den neuen, faszinierenden Jungen von nebenan, während Draufgängerin Jude knallroten Lippenstift entdeckt, in ihrer Freizeit Kopfsprünge von den Klippen macht und für zwei redet. Ein paar Jahre später sprechen die Zwillinge kaum ein Wort miteinander. Etwas ist passiert, das die beiden auf unterschiedliche Art verändert und ihre Welt zerstört hat. Doch dann trifft Jude einen wilden, unwiderstehlichen Jungen und einen geheimnisvollen, charismatischen Künstler ...

Meine Meinung: Das Cover hat mich durch die bunte und doch recht schlichte Gestaltung direkt angesprochen. Als ich das Buch zum ersten Mal im Internet sah, dachte ich mir, dass der Name der Autorin mir doch irgendwie bekannt vorkommt … Und siehe da: Ich habe tatsächlich vor einigen Jahren schon einmal einen Jugendroman von ihr gelesen: „Über mir der Himmel“, der mir damals total gut gefallen hat. Somit freute ich mich schon total auf das zweite Buch von ihr und begann kurz nach Erscheinen von „Ich gebe dir die Sonne“, es zu lesen. Schon nach einigen Seiten war mir klar, dass mir dieser Roman mindestens genauso gut gefallen wird wie Jandy Nelsons Debüt. Von Anfang an habe ich mich rundum wohlgefühlt beim Lesen und konnte mich wunderbar in die Charaktere hineinversetzen. Die Geschichte wird abwechselnd aus Noahs und Judys Sicht erzählt. Dabei springen wir immer wieder in der Zeit – nämlich einmal, als die Zwillinge 13 Jahre alt waren und einmal, als sie 16 waren. Mir persönlich gefällt diese Art des Erzählens sehr gut, da man zum Einen beide Protagonisten sehr genau kennenlernt und zum Anderen macht es die Geschichte einfach interessanter und mich persönlich haben die „Informationshappen“, die man dadurch bekommt, sehr neugierig gemacht, sodass ich immer weiterlesen wollte und teilweise einfach zwei Stunden durchgehend gelesen habe, ohne dass ich  gemerkt habe, wie die Zeit vergeht und die Seiten nur so dahin fliegen. Jandy Nelsons Schreibstil ist meiner Meinung nach etwas ganz Besonderes, ich würde sogar sagen, man kann ihn als melancholisch bezeichnen. Ich fühlte mich dadurch durchgehend gut unterhalten und hatte wahnsinnig viel Freude beim Lesen des Buches. Kritikpunkt habe ich keinen einzigen anzubringen, also kann ich euch „Ich gebe dir die Sonne“ uneingeschränkt weiterempfehlen und hoffe, dass ihr genauso viel Spaß damit habt wie ich!

5/5 Punkten

Bildquelle: www.blogger.randomhouse.de

Kommentare:

  1. Huhu liebste Binzi <3

    oh wie schön, dass dir das Buch so gut gefallen hat, um so mehr freue ich mich darauf, es irgendwann selbst auch zu lesen. Auf meiner Wunschliste ist es zumindest schon mal.

    Viele Grüße,
    Ally

    AntwortenLöschen
  2. Sehr tolle Rezi. Wandert sofort auf meine Wunschliste

    AntwortenLöschen
  3. Liebe Binzi,

    Oh jaaa du hast so Recht. Jand Nelsons Schreibstil ist etwas ganz Besonderes. Ich lese das Buch aktuell und bin ganz fasziniert von ihrer Wortgewandtheit. Total toll.

    Liebe Grüße Ina

    AntwortenLöschen