Mittwoch, 8. Februar 2017

Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche - Rezension

Young Elites - Die Gemeinschaft der DolcheYoung Elites - Die Gemeinschaft der Dolche

Von Marie Lu
Erschienen im Loewe-Verlag
Kostet in Deutschland als Hardcover ca. 19 Euro
416 Seiten

Inhalt (Klappentext): Über Nacht verfärbten sich Adelinas wunderschöne schwarze Haare plötzlich silbern. Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die Krankheit hat ihr nicht nur eine strahlende Zukunft genommen, sondern auch übernatürliche Kräfte verliehen. Und Adelina ist nicht die Einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten sind sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe ...

Meine Meinung: Das Cover gefällt mir ganz gut, wobei ich zugeben muss, dass ich in der Buchhandlung wahrscheinlich nur wegen der Autorin danach gegriffen hätte, da ich finde, dass es relativ unscheinbar ist, da die Farben eher dunkel und in Grautönen gehalten sind. Trotzdem auf alle Fälle passend zum Inhalt des Jugendromans. Der Klappentext hat mich direkt angesprochen und ich habe mich total gefreut, das Buch in Händen zu halten. Ziemlich bald nach Erhalt des ersten Bandes der "Young Elites"- Reihe begann ich auch schon zu lesen und tauchte ein in Adelinas Welt, die eine ganz besondere ist. Anfangs kam ich mir ein klein wenig "verloren" vor in der Geschichte, musste erst herausfinden, worum es eigentlich geht und was hier geschieht. Dies dauerte aber nicht lange und das Lesen hat mir nach ein paar Anfangsschwierigkeiten Spaß gemacht. Die Sicht, aus der die Kapitel erzählt werden, wechselt immer wieder mal, was mir persönlich sehr gut gefällt. Hinzu kommt Marie Lus Schreibstil, der mir schon in "Legend", ihrer anderen Jugendbuch-Reihe, positiv aufgefallen war. Adelina, die Protagonistin, war mir größtenteils sympathisch, sodass ich erst einmal nichts auszusetzen hatte. Jedoch fing ich nach einiger Zeit an, mich zu langweilen. Mir kam es so vor, als hätte man die Geschichte extra in die Länge gezogen, denn teilweise gab es wirklich kaum Handlung, was ich total schade fand, da mir alles andere an diesem Roman eigentlich super gefallen hat. Ein paar Seiten weniger hätten diesem Buch sicherlich nicht geschadet. Empfehlen kann ich "Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche" trotzdem - jedoch solltet ihr euch schon mal auf ein paar Längen einstellen.

3,5/5 Punkten

Bildquelle: www.loewe-verlag.de

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