Montag, 20. März 2017

Julia Engelmann - Lieblingszitate

Hallo meine Lieben :)

Heute mal ein etwas anderer Post, der mir sehr am Herzen liegt - nämlich einer über die vierundzwanzigjährige Poetry Slammerin Julia Engelmann. Wahrscheinlich kennt sie schon jeder; falls nicht, hier ihr bekanntestes Video mit ihrem Text "Eines Tages, Baby", das sich definitiv lohnt, anzusehen:


Letztes Jahr im Oktober war ich zusammen mit zwei Freundinnen in München auf einer ihrer Veranstaltungen und war begeistert davon, wie sympathisch diese junge Frau ist. Sie spricht aus, was viele von uns denken und macht den Menschen bewusst, was diese sich vielleicht nicht eingestehen möchten.

Vor einiger Zeit habe ich Julia Engelmanns drei Bücher "Eines Tages, Baby", "Wir können alles sein, Baby" und "Jetzt, Baby" gelesen und fühlte mich danach total inspiriert und irgendwie frei. Vergangene Woche habe ich dann nochmal alle drei gelesen und - was soll ich sagen - die Begeisterung ist immer noch genauso groß. Ich verbinde mittlerweile sehr vieles mit Julia und ihren Texten und wollte euch deswegen mal ein paar meiner liebsten Zitate aus ihren Poetry Slams vorstellen. Vielleicht hat ja der eine oder andere Lust, sich dann auch etwas genauer mit dem Thema Poetry Slam und mit Julia Engelmanns Büchern zu beschäftigen. :)
Bildergebnis für eines tages baby goldmannBildergebnis für eines tages baby goldmannBildergebnis für eines tages baby goldmann 
Bildquelle: www.randomhouse.de

"Wer andere abgrenzt, grenzt sich selber ein. Wer andere schwach macht, glaubt, nicht stark zu sein. Ich mach mein Herz weit und lass Leben rein. Weil ich dran glaube, gut genug zu sein."

"Ich weiß nicht, was ich tun soll und ich weiß nicht, wohin. Ich hab vergessen, wer ich sein will und vergessen, wer ich bin. Ich renn schon so 'ne Weile durch die Gegend ohne Ziel - es wär so leicht, mich zu entscheiden, wenn ich wüsste, was ich will."

"Verlass mal die Metaebene, veränder mal die Draufsicht. So sicher es auch scheint, Leben in Gedanken taugt nicht."

"Und vielleicht gehts nicht ums Happy End, sondern heute nur um die Geschichte. Vielleicht gehts nicht darum, ob ich anders, sondern dass ich ich bin."

"Was soll das überhaupt heißen? Jemand ist sonderbar und eigenartig? Das sind doch bloß Synonyme für besonders und einzigartig."

"Jemand sagt dir, du bist anders. Dann denk dir für dich: Anders ist nicht falsch. Bloß 'ne Variante von richtig."

"Lass uns möglischst viele Fehler machen. Und möglichst viel aus ihnen lernen. Lass uns jetzt schon Gutes säen, damit wir später Gutes ernten. Wer immer wir auch waren, lass mal werden, wer wir sein wollen."

"Wer schön sein will, muss leiden, weil er so doof ist, dass er bloß schön sein will."

"Wir sind zu hart zueinander und zu hart zu uns selbst. Doch das ändert sich nicht am andern Ende der Welt. Wir suchen an den falschen Orten nach den falschen Dingen , und dann sind wir ernüchtert, wenn wir wieder nichts finden."

"Ich wünschte mir, du könntest dich nur einen Tag mit meinen Augen sehen. Vielleicht würde dir das helfen, und du würdest dann verstehen, wie gut du bist, so viel besser, als du glaubst, und dass du alles schaffen kannst, wenn du dich nur traust."

"Denn alles ändert sich andauernd, niemand bleibt ewig ein Kind. Aber eins bleibt immer gleich, und zwar, dass wir Familie sind."

"Wir sind das selbst, wir machen uns den Stress. Wir wären gern perfekt, aber wo ist da der Zweck?"

Diese Zitate nur als kleinen Einblick in die Werke Julia Engelmanns. Ich kann nur nochmal betonen, dass ich mich immer richtig gut fühle, wenn ich ein Video von ihr schaue oder einen ihrer Texte lese. Vielleicht hilft das ja noch anderen Menschen. :)

Viel Spaß beim Nachdenken! <3

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