Sonntag, 21. Januar 2018

Stell dir vor, dass ich dich liebe - Rezension

Stell dir vor, dass ich dich liebeStell dir vor, dass ich dich liebe

Von Jennifer Niven
Erschienen im Fischer-Verlag
Kostet in Deutschland als broschierte Ausgabe ca. 15 Euro
464 Seiten

Inhalt (Klappentext): Jack ist der Coolste, der Schönste, von allen geliebt und begehrt. Doch er hat ein Geheimnis: Er ist gesichtsblind. Auf Partys fällt es ihm schwer, seine Freundin unter all den anderen Frauen zu erkennen. Für ihn sieht ein Gesicht wie das andere aus. Dass er schon mal einer vollkommen Fremden ein »Hey Baby« ins Ohr raunt, halten alle für Coolness. Doch Jacks ganzes Leben besteht aus Strategien und Lügen, um sein Problem zu vertuschen: Immer cool bleiben, auch wenn er mal die Falsche küsst. Jedes Fettnäpfchen eine Showbühne! Und dann kommt Libby, die in den Augen vieler so unperfekt ist, wie man nur sein kann. Denn Libby ist übergewichtig. Keine Strategie der Welt kann das vertuschen. Libby ist die Einzige, die erkennt, was hinter Jacks ewigem Lächeln steckt. Bei ihr kann Jack zum ersten Mal einfach er selbst sein.
Aber hat einer wie Jack den Mut, zu einer wie Libby zu stehen?

Meine Meinung: Die äußere Gestaltung des Romans gefällt mir sehr gut, auch wenn das Cover vielleicht ein wenig kitschig rüberkommt. Mich stört das gar nicht und mich hat das Buch direkt angesprochen, als ich es das erste Mal gesehen habe. Auch die Kurzbeschreibung hat mich total neugierig gemacht und nachdem ich von vielen Bloggern Gutes darüber gehört hatte, habe ich mich total gefreut, als das Buch dann endlich auch bei mir einziehen durfte. Als ich einige Zeit später anfing zu lesen, merkte ich schon auf den ersten Seiten, dass ich das Buch so schnell wie möglich lesen würde. Jennifer Nivens Schreibstil ist sehr flüssig und absolut fesselnd und ich konnte teilweise wirklich nicht mehr aufhören zu lesen, sodass ich innerhalb kürzester Zeit fertig war. Die Geschichte wird abwechselnd aus Jacks und aus Libbys Sicht erzählt und beide Protagonisten wuchsen mir sehr ans Herz. Beide Charaktere verändern sich im Laufe des Buches und wachsen über sich hinaus. Vor allem Libby ist ein sehr starkes Mädchen, die für viele junge Frauen ein wunderbares Vorbild sein könnte. Ich fand die Idee der Handlung großartig und vor allem abwechslungsreich und irgendwie neu. Zumindest habe ich bislang noch nichts über die Krankheit, die Jack hat, in (Jugend-)Romanen gelesen. Hin und wieder gab es ein paar Aspekte, die mir persönlich zu klischeehaft waren. Da dies aber eben nur selten vorkam, tat das der Geschichte keinen Abgrund und ich hatte wirklich große Freude am Lesen des Buches. Ich kann es nur weiterempfehlen!

4,5/5 Punkten

Bildquelle: www.fischerverlage.de

Kommentare:

  1. Ich mag Jennifer Niven Schreibstil auch, und fand das Buch großartig. Libby ist tatsächlich ein echt starker Charakter, und ja etwas Klischee ist dabei, aber ich muss gestehen, dass ich das mag, deshalb hat das Buch bei mir volle Punktzahl bekommen :)!

    LG PIglet <3

    AntwortenLöschen
  2. Hallöchen liebste Binzi, :)

    das tolle Buch subbt bei mir auch noch, ich wollte es eigentlich schon längst lesen. Ich bin auch sehr sicher, dass es mir gefallen wird. Den Schreibstil von Jennifer Niven mag ich auch total.

    Liebe Grüße,
    Ally

    AntwortenLöschen