Samstag, 10. Februar 2018

Im Schatten das Licht - Rezension

Im Schatten das Licht

Von Jojo Moyes
Erschienen im rowohlt-Verlag
Kostet in Deutschland als broschierte Ausgabe ca. 15 Euro
568 Seiten

Inhalt (Klappentext): Sarah und ihren Großvater verbindet die Liebe zu Pferden. Einst war Henri ein gefeierter Dressurreiter, bis das Schicksal seine Karriere beendete. Täglich trainiert er die Vierzehnjährige und ihr Pferd. Seit dem Tod von Mutter und Großmutter haben die beiden nur einander. Und als Henri einen Schlaganfall erleidet, bleibt seine Enkelin allein zurück.
Natasha und ihren Mann Mac verbindet nur noch wenig. Ihre Ehe ist gescheitert, doch bis das gemeinsame Haus verkauft ist, müssen sie sich arrangieren. Für Natasha nicht leicht, denn ihre Gefühle für den Mann, der einmal die Liebe ihres Lebens war, sind alles andere als lauwarm.
Als zufällig Sarah in ihr Leben tritt, nehmen die beiden das verschlossene Mädchen bei sich auf. Das Zusammenleben ist schwierig. Gibt es überhaupt etwas, was die drei miteinander verbindet? Plötzlich ist Sarah verschwunden. Und Natasha und Mac machen sich widerstrebend gemeinsam auf die Suche. Ein turbulenter Roadtrip durch England und Frankreich beginnt ...

Meine Meinung: Dieser Roman war mein sechstes Werk der Autorin und da mir all ihre Bücher bislang gut bis sehr gut (bzw. im Fall von "Ein ganzes halbes Jahr" überragend gut) gefallen haben, hatte ich relativ hohe Ansprüche und Erwartungen an "Im Schatten das Licht". Schon das Cover finde ich super schön und die Kurzbeschreibung hat mich einfach nur total neugierig auf die Geschichte gemacht. Auf den ersten Seiten war ich noch etwas skeptisch, ob mir das Buch tatsächlich gefallen würde. Das legte sich dann aber schnell und nach ca. 50 Seiten war ich dann richtig in der Geschichte drin und hatte große Freude am Lesen. Die Protagonistinnen Sarah und Natasha waren beide toll ausgearbeitet, sodass ich ein ganz genaues Bild von ihnen vor Augen hatte. Auch Nebencharaktere, wie z.B. Mac oder Cowboy John mochte ich echt gerne. Sarah hat mich die meiste Zeit ziemlich aufgeregt und an der einen oder anderen Stelle konnte ich ihre Handlungen nicht immer ganz nachvollziehen. Sie kam mir teilweie eher vor wie eine Zehnjährige als eine Vierzehnjährige. Natasha hingegen war mir persönlich absolut sympathisch und es fiel mir leicht, mich in sie hineinzuversetzen. Jojo Moyes' Schreibstil mag ich sehr gerne und er hat mir auch in diesem Buch wieder zugesagt. An einer Stelle des Romans musste ich ein paar Tränchen verdrücken und an anderen Stellen grinsen. Sie hat genau die richtige Mischung aus Drama, Glück, Liebe, Angst, Verzweiflung und Trauer in "Im Schatten das Licht" verbunden und somit ein wirklich gutes Buch geschrieben, das ich gerne an euch weiterempfehle!

4/5 Punkten

Bildquelle: www.rowohlt.de

1 Kommentar:

  1. Hallöchen Binzi, :D

    du hast mir ja bereits angekündigt, dass das Buch echt schön ist. Jojo Moyes kann es einfach! Die Geschichte klingt auf jeden Fall gut. Ich höre mich ja gerade durch ihre Bücher und habe dabei echt Spaß. Sodass ich sicher auch ihre weiteren Geschichten kaufen werde.

    Viele Grüße,
    Ally

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