Sonntag, 4. Februar 2018

Rat der Neun - Gezeichnet - Rezension

Rat der Neun - GezeichnetRat der Neun - Gezeichnet

Von Veronica Roth
Erschienen im cbt-Verlag
Kostet in Deutschland als Hardcover ca. 20 Euro
608 Seiten

Inhalt (Klappentext): Cyra, die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek, verfügt über eine besondere Gabe: Sie kann Menschen durch bloße Berührung Schmerz zufügen und sie gar töten – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch gleichzeitig muss Cyra selbst all diese Schmerzen spüren und zerbricht fast daran. Als Ryzek feststellt, dass sein neuer Gefangener Akos die Gabe hat, Cyras Schmerzen zu blockieren, stellt er ihr Akos zur Seite – um seine Waffe nicht zu verlieren.
Akos setzt alles daran, sich und seine Familie aus Ryzeks Macht zu befreien. Er hat nicht damit gerechnet, in Cyra eine Verbündete zu finden. Gemeinsam sind sie entschlossen, gegen Ryzek kämpfen, doch er hat beide in der Hand und seine Macht reicht weiter, als sie denken …

Meine Meinung: Ich war wirklich sehr gespannt auf den Auftakt von Veronica Roths neuer Jugendbuchreihe (bzw. -dilogie). Das Cover hat mich angesprochen und gefällt mir auch immer noch recht gut. Ich gebe zu: Der Klappentext klang nicht wirklich nach einer Geschichte für mich. Da ich aber von "Die Bestimmung" unglaublich begeistert war und ich diese Trilogie wirklich geliebt habe, wollte ich "Rat der Neun" dennoch gerne eine Chance geben. Vorab habe ich relativ viel Negatives dazu gehört, sodass meine Erwartungen schon eher gering waren, als ich das Buch gelesen habe. Leider war ich aber trotzdem enttäuscht und musste mich mehr oder weniger durch die 600 Seiten quälen, was alles andere als angenehm war. Mein erstes Problem waren die Namen. Diese wollten einfach nicht in meinen Kopf und ich konnte mich noch so sehr anstrengen - ich kam immer durcheinander und konnte mir einfach nicht merken, wer wer ist, da die Namen der Charaktere sehr außergewöhnlich sind. Auch Veronica Roths Schreibstil sagte mir in diesem Werk nicht so zu wie in ihrer Bestseller-Reihe "Die Bestimmung". Ich fand das Buch unheimlich schwer zu lesen und zu verstehen. Seitenlang gibt es Erklärungen, die mich teilweise mehr verwirrt haben, da die Welt, in der diese Geschichte spielt, ziemlich komplex ist. Cyra und Akos als Protagonisten waren für mich in Ordnung. Da ich aber insgesamt einfach nicht richtig in die Geschichte reinkam, konnte ich mich auch nicht in sie hineinversetzen. Die ganze Idee der Handlung war sicherlich nicht schlecht, jedoch hat sie mir schlicht und einfach nicht gefallen. Von meiner Seite gibt es daher leider keine Empfehlung, dieses Buch zu lesen.

2/5 Punkten

Bildquelle: www.blogger.randomhouse.de

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