Donnerstag, 8. März 2018

Was bleibt, sind wir - Rezension

Was bleibt, sind wirWas bleibt, sind wir

Von Jill Santopolo
Erschienen im Heyne-Verlag
Kostet in Deutschland als broschierte Ausgabe ca. 13 Euro
384 Seiten

Inhalt (Klappentext): Lucy und Gabe treffen sich mit Anfang zwanzig in einem Uni-Seminar, und diese Begegnung verändert ihr beider Leben für immer. Gemeinsam lernen sie die erste große Liebe kennen. Nur eines bedenken sie nicht: dass ihre Wünsche sie immer weiter auseinander treiben könnten. Lucy macht Karriere in New York, während Gabe als Fotograf um die Welt reist. Trotzdem können sie einander dreizehn Jahre lang nicht vergessen. Werden sie erneut zueinander finden? Ein einziger Augenblick könnte das entscheiden …

Meine Meinung: Das Cover sieht zwar etwas kitschig aus aufgrund der Farbgestaltung, dennoch hat es mich direkt angesprochen und mich neugierig gemacht. Die Kurzbeschreibung klang genau nach meinem Geschmack, sodass ich mich unheimlich gefreut habe, als der Roman dann bei mir ankam. Schon kurze Zeit später begann ich zu lesen und fand die Art, wie diese Geschichte erzählt wird im ersten Moment etwas merkwürdig. Wir erleben die Handlung aus der Sicht von Lucy, allerdings in der Form, dass sie beim Erzählen Gabe anspricht, also so, als ob sie einen Brief an ihn schreiben würde. Das war, wie gesagt, anfangs etwas ungewohnt, aber nachdem ich mich dann ein paar Kapitel eingelesen hatte, störte mich das überhaupt nicht mehr und war sogar eher eine willkommene Abwechslung zu anderen Büchern. Lucy als Protagonistin war mir unheimlich sympathisch. Ich konnte mich total gut mit ihr identifizieren und mich in sie hineinversetzen. Eine Stelle gegen Ende gab es, an der ich ihre Entscheidung absolut falsch fand, aber ansonsten mochte ich sie wirklich gerne. Darren, Lucys Ehemann, ging mir hin und wieder etwas auf die Nerven, da konnte ich durchaus nachvollziehen, dass Lucy immer noch an Gabe denkt. Auch Gabe war mir größtenteils sympathisch, auch wenn er ein paar Charakterzüge hat, die mir nicht so zusagten. Im Großen und Ganzen waren die Charaktere also gut ausgearbeitet und ich mochte sie gerne. Es hat auf alle Fälle Spaß gemacht, die Geschichte dieser Personen zu erfahren. Jill Santopolos Schreibstil gefiel mir nach ein paar Anlaufschwierigkeiten dann ebenfalls ziemlich gut. Die Handlung ist grundsätzlich natürlich nichts Weltbewegendes, nichts Neues, dennoch wurde die Idee hier gut umgesetzt, sodass ich mich durchgehend gut unterhalten fühlte und Freude am Lesen hatte. Ich kann das Buch empfehlen!

4/5 Punkten

Bildquelle: www.blogger.randomhouse.de

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